Mitsotakis-Makron: Gemeinsamer Appell gegen türkische Provokationen

Der französische Präsident Emmanuel Macron und der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis gaben eine gemeinsame Erklärung gegen die Provokationen der Türkei ab.

In kurzen Reden vor Reportern vor einem Arbeitsessen im Elysée-Palast am Montagabend betonten die beiden Regierungschefs die Bedeutung des strategischen Partnerschaftsabkommens zwischen Griechenland und Frankreich.

„Diese strategische Partnerschaft wird keine Unruhen im östlichen Mittelmeerraum zulassen“, sagte Macron, während Mitsotakis feststellte, dass „wir gemeinsam stärker sind“.

„Wir unterstützen die Souveränität Griechenlands voll und ganz“, fügte Macron hinzu und merkte an, dass die volle Zusammenarbeit im Bereich der Außen- und Verteidigungspolitik und der Rüstung (Kauf von Waffen von Frankreich in Höhe von mehr als 6 Milliarden Euro) jetzt wichtiger sei angesichts der Herausforderungen.

Er äußerte sich zufrieden mit der Zusammenarbeit seines Landes mit Griechenland im Bereich Verteidigung und Sicherheit und nannte auch „inakzeptable“ Äußerungen und Provokationen gegen die territoriale Integrität Griechenlands. Macron betonte, dass Frankreich Griechenland uneingeschränkt unterstütze und dass „die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern von weit her kommt und weit vorangeht“.

Zur Frage der zunehmenden türkischen Provokationen sagte Mitsotakis: „Ich werde mit Präsident Macron einige Gedanken zu den zunehmenden türkischen Provokationen in der Ägäis und im östlichen Mittelmeerraum teilen. Ich danke ihm für seine klare Unterstützung für mein Land. Wir sind bereit, darauf zu reagieren Herausforderungen, und diejenigen, die uns bedrohen und sagen, dass sie eines Nachts plötzlich unsere Inseln angreifen werden, sagen wir, dass wir im Tageslicht auf sie warten, wo sich zeigen wird, auf welcher Seite des Völkerrechts steht.“

Mitsotakis erwähnte auch die Unterzeichnung eines Abkommens über eine mehrstufige strategische Partnerschaft zwischen den beiden Ländern im vergangenen Jahr und betonte, dass dies zur Stärkung der strategischen Autonomie beitrage EU.

Er fügte hinzu, dass Griechenland und Frankreich ihre Bemühungen um eine europäische Lösung des Problems der steigenden Energiepreise auf internationaler Ebene koordinieren, und erinnerte an die von Athen vorgelegten Vorschläge, den Erdgaspreis zu begrenzen und den Strompreis davon abzukoppeln der Erdgaspreis.

Macron dankte Griechenland für seine praktische Hilfe bei der Bekämpfung der beispiellosen Waldbrände, die Frankreich in diesem Jahr heimgesucht haben. Er stellte fest, dass sich die Ansichten von Mitsotakis zu Themen wie Energie und Wirtschaftskrise deutlich annähern, was seiner Meinung nach bei einem Arbeitsessen mit dem griechischen Premierminister diskutiert werden soll.



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