Griechenland hat seinen Erdgasverbrauch im September 2022 im Vergleich zu September 2021 um 40 % gesenkt.

Der inländische Erdgasverbrauch ging im September im Jahresvergleich um 40 % zurück, während die griechischen Energieexporte nach Italien und auf den Balkan in dieser Zeit ebenfalls zunahmen, sagte der griechische Umwelt- und Energieminister Kostas Skrekas am Donnerstag.

Auf dem Ministerrat der Internationalen Erdgaskonferenz in Bukarest präsentierte Skrekas die Strategie der griechischen Regierung zur Sicherstellung einer ausreichenden Energieversorgung im Hinblick auf den kommenden Winter sowie die erhebliche Hilfe Griechenlands für die Staaten der Region durch Unterstützung ihrer Energieversorgung.

Der Minister erwähnte insbesondere:

  • Rückgang des Inlandsverbrauchs von Erdgas im September um 40 % im Vergleich zum Vorjahr.
  • Wachstum der Erdgasexporte, die in diesem Jahr von 0,7 Milliarden Kubikmetern im vergangenen Jahr auf fast 2 Milliarden Kubikmeter gestiegen sind. Insbesondere exportierte Griechenland mehr als 18 TWh Erdgas nach Bulgarien und 2 TWh nach Italien.
  • Rekordimporte von verflüssigtem Erdgas (LNG), die in Revitusa ankommen, da sich die Schiffe am Terminal fast verdoppelt haben. Seit Juni sind die LNG-Regasifizierungskapazitäten um 12 % gestiegen.
  • Inbetriebnahme der griechisch-bulgarischen Pipeline am 1. Oktober.
  • Der Beitrag der TAP-Gaspipeline, die bisher fast 20% des Inlandsverbrauchs abdeckt.

„Griechenland war schon immer eine Säule der Stabilität, Energiesicherheit und Diversifizierung in der gesamten Region. Wir haben wichtige Energieinfrastrukturprojekte abgeschlossen und setzen gleichzeitig die Implementierung kritischer Infrastrukturen fort, die Griechenlands Wettbewerbsfähigkeit im Energiebereich weiter stärken werden. Die IGB-Pipeline ist betriebsbereit und die FSRU in Alexandroupoli wird bis Ende 2023 fertiggestellt. Zusammen mit den bereits im Bau befindlichen neuen Anlagen in Korinth und Alexandroupolis könnte Griechenlands LNG-Kapazität in den nächsten drei Jahren 20 Milliarden Kubikmeter überschreiten“, sagte Skrekas.

Er verwies auch auf die nationale Energiestrategie zur Beschleunigung des Übergangs zu grünen Technologien und stellte fest, dass erneuerbare Energiequellen derzeit 40 % des Energiemix des Landes ausmachen und in den nächsten drei Jahren voraussichtlich 60 % erreichen werden, während die Produktion erneuerbarer Energien erwartet wird um in diesem Jahr ein Rekordhoch von 20 TWh zu erreichen.



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