86 Migranten vor der syrischen Küste getötet

Mindestens 86 Menschen sind bei einem Bootsunglück mit Migranten vor der syrischen Küste ums Leben gekommen, berichtet das syrische Staatsfernsehen. Die meisten von ihnen sind Frauen, Kinder und Jugendliche.

Die Wirtschaftskrise im Libanon, eine der schlimmsten der Welt seit 1850, zwang viele, ihre Heimat zu verlassen. Auf den Schiffen sind oft Flüchtlinge aus Palästina und Syrien, wie in diesem Fall. Ein überfülltes Boot mit 150 Menschen an Bord war auf dem Weg vom Libanon nach Europa und stürzte in der Nähe von Tartus ab.

Die ersten Leichen der Toten wurden in der Nacht des 22. September auf See gefunden. Das Schiff sei am Donnerstag mit 120 bis 150 Menschen an Bord von München im Nordlibanon abgefahren, teilte das syrische Verkehrsministerium unter Berufung auf Angaben von Überlebenden mit. Die syrische Küstenwache hat nur etwa zwanzig gerettet, und die Suche nach den Vermissten geht weiter. Der Vater eines der Libanesen sagte, sein Sohn habe Schmugglern im Austausch für die Möglichkeit, nach Europa zu gelangen, seine Wohnung im Libanon überlassen. Im Moment sind alle Mitglieder seiner Familie außer ihm tot oder vermisst.



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