Italienische Behörden verhaften das Schiff Sea-Watch 3, das Migranten gerettet hat

Nachdem am vergangenen Wochenende 427 Migranten an die Küste Italiens gebracht worden waren, nahmen die Behörden die Sea-Watch 3 im Süden des Landes in Reggio di Calabria fest.

Es führte Such- und Rettungsaktionen für Migranten im Mittelmeer durch und es ist noch nicht klar, wann es seine Mission wieder aufnehmen kann, so die deutsche NGO Sea-Watch. Ihre Sprecherin Mattea Weihe bezeichnete das Vorgehen der italienischen Behörden als politisch motiviert und äußerte die Sorge, dass das Schiff zu lange liegen bleiben könnte.

Gericht im August EU gefordert, die in letzter Zeit allzu häufige Praxis des Festhaltens von NRO-Schiffen einzuschränken. Italienische Behörden sagten, die Sea-Watch 3 habe bei ihrer letzten Freilassung zu viele Migranten aufgenommen. Sea-Watch Vorstandsmitglied Johannes Bayer kommentiert:

„Das absurde Argument, dass wir zu viele Menschen gerettet haben, impliziert, dass wir Menschen wahrscheinlich hätten ertrinken lassen sollen. Wenige Tage vor den Parlamentswahlen verschärfen die italienischen Behörden die Kriminalisierung von Einwanderungs- und Seenotrettungsaktionen durch Nichtregierungsorganisationen. Sie versuchen wieder einmal, uns mit irrationalen Methoden daran zu hindern, das Recht aller Menschen auf Sicherheit und Leben zu schützen. Aber sie werden keinen Erfolg haben, weil wir unsere Arbeit fortsetzen und noch härter kämpfen werden.“

Die Anwälte von Sea-Watch unternehmen unglaubliche Anstrengungen, um das Schiff so schnell wie möglich in See zu stechen. Organisationen, die an Such- und Rettungsaktionen beteiligt sind, sind zunehmend besorgt über die morgigen Wahlen in Italien, da Meinungsumfragen zeigen, dass das konservative Bündnis auf einen klaren Sieg zusteuert.

Koalitionsparteien sagen bereits, dass sie hart gegen Nichtregierungsorganisationen vorgehen werden, indem sie Gesetze erlassen, die ihre Schiffe daran hindern, in italienische Häfen einzulaufen, und über eine Seeblockade vor der Küste Nordafrikas sprechen. CNN Griechenland.

Unsere Publikation hatte zuvor berichtet, dass am vergangenen Donnerstag im Meeresgebiet Griechenlands, 65 Seemeilen südwestlich von Pylos, ein großangelegter Angriff stattfand Notoperation Schiff mit 92 illegalen Migranten an Bord.



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