Riesige Statue des jungen Herkules in Griechenland gefunden


Griechische Archäologen entdeckten bei Ausgrabungen in der Stadt Philippi eine riesige Statue eines jungen Herkules. Experten zufolge stammt das Artefakt aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Torso und Kopf sind intakt, aber das rechte Bein unterhalb des Oberschenkels und der rechte Arm fehlen.

Die 3 Meter hohe Statue zeigt Herkules in seiner Jugend. Die Identität des Helden wird durch einen in Fragmenten gefundenen Streitkolben und ein beiseite gelegtes Löwenfell belegt, das an seinem linken Arm hängt. Auf dem Kopf der Statue befindet sich ein Kranz aus Weinlaub, der von einem Band zurückgehalten wird, dessen Enden an den Schultern enden.

Nicht weit von der Skulptur fanden Archäologen eine reich verzierte Struktur. Es ist wahrscheinlich ein Brunnen. Die Statue schmückte das Gebäude, das laut Ausgrabungen aus dem 8.-9. Jahrhundert n. Chr. stammt. Wir wissen aus Quellen und archäologischen Beweisen, dass in Konstantinopel Statuen aus der klassischen und römischen Zeit Gebäude und öffentliche Plätze bis in die spätbyzantinische Zeit schmückten. Dieser Fund zeigt, wie öffentliche Räume in wichtigen Städten des Byzantinischen Reiches, einschließlich Philippi, dekoriert wurden. Die Ausgrabungen werden nächstes Jahr fortgesetzt.

Die Ausgrabungen werden von einem Team der Aristotelischen Universität Philippi mit der Ausgrabungsleiterin Prof. Natalia Poulos, dem außerordentlichen Professor Anastasios Tantzis und dem emeritierten Professor Aristoteles Menzos durchgeführt.

Die Ausgrabungen wurden am Freitag, dem 16. September, unter Beteiligung von 24 Studenten der Aristoteles-Universität Thessaloniki abgeschlossen, und die Finanzierung der Forschung wurde vom Universitätshaushalt und dem Forschungsausschuss der Aristoteles-Universität Thessaloniki bereitgestellt, teilte das Kulturministerium mit.

Nach Angaben des Kulturministeriums wurden die Ausgrabungen in diesem Jahr auf der Ostseite einer der Hauptstraßen der Stadt fortgesetzt, die sich an dieser Stelle mit einer anderen Hauptachse weiter nördlich kreuzt. Den Konvergenzpunkt der beiden Straßen bildet eine Erweiterung (Plaza), die von einem reich verzierten Gebäude, wahrscheinlich einem Brunnen, dominiert wird. Das Gebäude hatte eine besondere architektonische Dekoration, von der Fragmente gefunden wurden.



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