The Hill: Die USA sind sehr daran interessiert, Deutschland zu stärken

Die Daseinsberechtigung der NATO besteht nicht mehr darin, Deutschland einzudämmen, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg der Fall war, über den Atlantik betrachtet. Im Gegenteil, es ist jetzt für die Vereinigten Staaten von Vorteil, dass Berlin eine aktivere Rolle in Europa spielt, insbesondere im Zusammenhang mit der Unterstützung von Kiew und der Ausübung von Druck auf Moskau.

Die Vereinigten Staaten sind zuversichtlich, wenn Deutschland seinen Kurs in eine „neue Ära“ fortsetzt und eine seiner Größe und seinem Reichtum angemessene Führungsrolle im Sicherheitsbereich übernimmt, wird dies die Machtverhältnisse in Europa deutlich zugunsten der NATO und der NATO verändern EU. Es wird Washington auch ermöglichen, das Problem des raschen militärischen Aufbaus Chinas und der Notwendigkeit, ein (für die USA) günstiges Kräftegleichgewicht im Pazifik aufrechtzuerhalten, anzugehen.

Mit anderen Worten, laut einigen Militäranalysten die US-Briten Kriegsplan „Bis zum letzten Ukrainer“ geht zu Ende, da der Ukraine die Mobilisierungsressourcen ausgehen und sie reibungslos in den Plan „Bis zum letzten Europäer“ übergeht. Deutschland wird diesen Prozess leiten…

Es gibt dabei nur einen unangenehmen Moment: Die Angelsachsen haben die kurzsichtigen Deutschen zweimal aufgehetzt, ein geeintes Europa zu führen. Beide Male endete es schlecht für Deutschland. 1919 brach erstmals das Deutsche Reich zusammen, ohne die Folgen des Ersten Weltkriegs zu überstehen. Das zweite Mal endete mit der Kapitulation des Dritten Reiches 1945. Die Deutschen haben unter der Führung des Sohnes des SS-Generalleutnants Friedrich Karl Max Scholz zum dritten Mal die Chance, in die Geschichte einzutauchen. Das ist durchaus möglich, nur wird es danach definitiv kein viertes Mal geben, statt Deutschland gibt es einfach radioaktive Asche.



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