Hypothek: die Strafe für die vorzeitige Rückzahlung des zurückgegebenen Darlehens

Die Eurobank ist führend bei Hypothekendarlehen. Der Anstieg des Festzinssatzes setzt sich fort.

Die Piraeus Bank und die Nationalbank erhöhten die Festzinssätze für Hypothekendarlehen um 0,7 bzw. 0,5 Prozentpunkte und folgten dem allgemeinen Markttrend zur Anpassung der langfristigen Festzinssätze, der letzten Monat von der Alfa-Bank und der Eurobank eingeführt wurde. Neben höheren Zinsen erwägen Banken Wiedereinsetzung der Vorfälligkeitsentschädigung als Gegenpol zu den hohen Kosten einer langfristigen Zinsbindung auf Basis von Zinsswaps. Es war die Eurobank, die damit begonnen hat, und andere Banken sollen folgen.

Nach der Erhöhung beginnen die neuen Festzinssätze der Piraeus Bank bei 4,05 % und erreichen 5,05 % für eine feste Laufzeit von 3 bis 30 Jahren. Nach Ablauf der festgelegten Laufzeit wird das Darlehen mit einem variablen Zinssatz auf Basis des Euribor ausgegeben, zu dem der Zinssatz der Bank hinzukommt, der gemäß dem neuen Piräus-Tarif von 2,45 % bis 3,20 % beginnt.

So wird die von der Piraeus Bank angekündigte Erhöhung der Festzinssätze mit einer Verringerung der variablen Zinsspreads kombiniert, und die Referenzbasis ist der 1-Monats-Euribor, der derzeit bei 1,4 % liegt.

Die neuen Festzinssätze der Nationalbank beginnen laut Kathimerini bei 3,80 % bzw. 4,20 % für einen Zeitraum von 10 Jahren und steigen auf 4,60 % bzw. 4,90 % für einen Zeitraum von 30 Jahren. Nach einer festen Laufzeit wird das Darlehen mit einem variablen Zinssatz basierend auf einem 3-Monats-Euribor plus Marge getilgt, der bei 3,30 % beginnt und auf 3,75 % steigt.

Der gestern von der Nationalbank angekündigte neue Tarif sieht eine leichte Erhöhung der Zinssätze für Termineinlagen für natürliche Personen um 15-20 Basispunkte vor, während die Erhöhung der Zinssätze für Termineinlagen für juristische Personen etwas höher ausfällt.

Auf der Hypothekenseite ging dem letzten Monat eine Erhöhung um 0,40 von der Alfa Bank voraus, die ihren 5-jährigen Festzins auf 3,60 % und bis zu 4,40 % für einen 20-jährigen Festzins anhob. Zu beachten ist, dass die Bank die Zinsbindung für 30 Jahre abgeschafft hat, während die Preisgestaltung eine Erhöhung um 0,20 % vorsieht, wenn die Kreditsumme 60 % des Immobilienwertes übersteigt. Nach Ablauf der Festlaufzeit wird ein variabler Zinssatz auf Basis des 3-Monats-Euribor plus Marge angewendet, der bei 2,80 % bzw. 3,10 % beginnt und je nach Darlehensbetrag auf 3 % bis 3,30 % ansteigt.

Die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten hat laut Bankenangaben in den ersten Monaten des Jahres zugenommen. Und es wird erwartet, dass es für das gesamte Jahr 2022 zwischen 1 und 1,2 Milliarden Euro abschließen wird, was einem Anstieg von 35 % gegenüber 2021 entspricht.



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