Eurostat: Was ist der Wert landwirtschaftlicher Produkte

Laut Eurostat stieg der Gesamtwert der im Jahr 2021 produzierten landwirtschaftlichen Produkte im Vergleich zu 2020 um 8 % auf 449,5 Milliarden Euro.

Dieser Anstieg war auf höhere Preise für landwirtschaftliche Güter und Dienstleistungen im Allgemeinen zurückzuführen (+7,5 % Schätzung), während sich das Produktionsvolumen im Vergleich zu 2020 kaum veränderte (+0,8 % Schätzung). Den Daten zufolge fast drei Viertel des Wertes landwirtschaftlicher Produkte EU 2021 gab es sieben Mitgliedstaaten. Dies waren Frankreich (82,4 Milliarden Euro, was 18 % der EU-Gesamtsumme entspricht), Italien (61,2 Milliarden Euro oder 14 %), Deutschland (59,2 Milliarden Euro oder 13 %), Spanien (57,1 Milliarden Euro oder 13 %), die Niederlande (30,6 Milliarden Euro oder 7 %), Polen (27,9 Milliarden Euro oder 6 %) und Rumänien (21,1 Milliarden Euro oder 5 %).

Die meisten EU-Mitgliedstaaten verzeichneten im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 eine Wertsteigerung der Agrarprodukte. Die höchsten Wachstumsraten wurden in Bulgarien (+37 %), Rumänien (+25 %) und der Tschechischen Republik (+16 %) verzeichnet. Auf der anderen Seite die Agrarpreise in Finnland, Malta und Zypern im Jahr 2021 insgesamt unverändert, im Vergleich zu ihrem jeweiligen Niveau im Jahr 2020 und ging in Dänemark (-2 %) und Slowenien (-4 %) zurück. Unter anderen wichtigen Mitgliedstaaten stieg der Wert landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Spanien um 10 %, in Frankreich und den Niederlanden um 8 %, in Italien und Polen um 6 % und in Deutschland um 3 %. In Griechenland stieg der Wert landwirtschaftlicher Produkte um etwa 3 %.

Etwas mehr als die Hälfte (55 %) des Werts der EU-Agrarproduktion im Jahr 2021 entfiel auf Getreide (248,7 Mrd. EUR, +13 % im Vergleich zu 2020). Etwas mehr als ein Drittel (36 %) stammt aus tierischen Produkten (163,1 Mrd. €, +3 % gegenüber 2020). Der restliche Anteil entfiel auf landwirtschaftliche Dienstleistungen und Nebentätigkeiten. Die Nichtinvestitionskosten der landwirtschaftlichen Betriebsmittel der EU (Vorleistungen) waren 2021 um 10 % höher als 2020.

Die Wertveränderung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Vorleistungen im Jahr 2021 führte zu einem Anstieg der landwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung um 6 %.



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