Deutschland: Feuerwehrmann festgenommen, weil er eine Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge in Brand gesteckt hat

Deutsche Behörden haben einen Feuerwehrmann festgenommen, der beschuldigt wird, ein Hotel in Brand gesteckt zu haben, in dem Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht sind.

Das Feuer, das im vergangenen Monat in einer Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge im Nordosten Deutschlands ausbrach, wurde von einem der Feuerwehrleute gelegt, die später beim Löschen halfen. Die Staatsanwaltschaft Mecklenburg-Vorpommern hat die Festnahme eines 32-jährigen Brandmeisters bekannt gegeben.

Ein Hakenkreuz, das zwei Tage vor dem Brand in der Nähe eines umgebauten Reetdach-Hotels in Groß Strömkendorf auf ein Rot-Kreuz-Schild gemalt wurde, hat einige zu Spekulationen über politische Motive für die Brandstiftung geführt, die einen Schaden in Millionenhöhe verursacht hat. Keiner der 17 Bewohner der Unterkunft, ukrainische Flüchtlinge, wurde verletzt, berichtet der Guardian. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer in der Unterkunft einer von 19 Brandversuchen in einem Gebiet östlich der Hafenstadt Wismar war.

Der 32-Jährige, der seit seiner Jugend Mitglied der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr gewesen sein soll, bestreitet die Vorwürfe und bleibt in Untersuchungshaft. Wie alle an der Brandbekämpfung beteiligten Retter wurde der Mann wenige Tage nach dem Vorfall von der Polizei vernommen. Widersprüche zwischen seinen Antworten und denen seiner Kollegen alarmierten die Ermittler, die Zeugen fanden, die bewiesen, dass der Mann vier Orte besucht hatte, an denen andere Brände stattgefunden hatten. In einem Fall, so der Spiegel, sah ein Zeuge ihn kurz vor Ausbruch des Feuers in einem Auto ankommen und kurz darauf wieder abfahren. In den Wochen zuvor hatte die Region zudem eine ungeklärte Serie von Bränden erlebt, die Waldgebiete verwüsteten.

Der Brand in der Flüchtlingsunterkunft Groß-Stromkendorf am 19. Oktober erregte in Deutschland viel mediale Aufmerksamkeit und veranlasste einige Politiker, sich gegenseitig mit ihrer „fahrlässigen Rhetorik“ Anstiftung zur Brandstiftung vorzuwerfen. Saskia Esken, Co-Vorsitzende der regierenden Sozialdemokratischen Partei (SPD), forderte den Vorsitzenden der Christlich Demokratischen Union (CDU) auf, Fragen zu „Mob-Hass und Hetze, die später in Gewalt eskalieren“ zu beantworten. In einem Fernsehinterview vom September beklagte der Vorsitzende der Konservativen, Friedrich Merz, ein wachsendes Problem mit Ukrainern, die angeblich „Sozialtourismus“ betrieben und Leistungen in Deutschland forderten, bevor sie in ihr Heimatland zurückkehrten.

Es ist erwähnenswert, dass die Erklärung nicht von Grund auf neu gemacht wurde. Dies wurde bereits im September von in der Tschechischen Republik und in Deutschland lebenden Ukrainern erklärt, die sich auf Einwohner der Westukraine und Transkarpatien bezogen, die ihre Wohnungen an Flüchtlinge aus anderen Regionen vermieteten und nach Europa abreisten, wo sie Sozialleistungen und Unterkünfte erhielten und somit ein besetzten Ort für echte Flüchtlinge aus dem Osten und Süden der Ukraine.



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