Griechenland will „Panikknopf“ für Opfer häuslicher Gewalt einführen

Griechenland plant die Einführung eines „Panikknopfes“ zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt. Der entsprechende Gesetzentwurf wurde am Donnerstag dem Plenum des Parlaments zur Abstimmung vorgelegt.

Panic Button ist eine auf Smartphones installierte App, die die Polizei auf Fälle von häuslicher Gewalt aufmerksam macht. Nach dem Drücken des „Panikknopfes“ wird eine kurze Textnachricht (SMS) an die zuständige Zentrale gesendet, zwei davon werden in Attika und Thessaloniki eingerichtet, wo zunächst ein Pilotprogramm aktiv sein wird.

Der Gesetzentwurf im Parlament befasst sich mit Fällen häuslicher Gewalt, bei denen das Leben oder die körperliche Unversehrtheit bedroht oder gefährdet ist, mit dem Ziel eines sofortigen polizeilichen Eingreifens.

Das Recht, sich in der Anwendung während der Pilotarbeit des Programms zu registrieren, sind weibliche Opfer häuslicher Gewalt, die in der Region Attika und im Regionalbüro von Thessaloniki leben. Nach Abschluss der Pilotanwendung wird das Panikknopf-Programm von den zuständigen Dienststellen des Ministeriums für Arbeit und Soziales und des Ministeriums für Bürgerschutz evaluiert.

Weitere Informationen über die Panikknopf-App werden verfügbar sein, sobald die zuständigen Behörden damit beginnen, sie zu verwenden.



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