Nosokomiale Infektionen: 223.200 Fälle allein im letzten Jahr

In Krankenhäusern, wo Patienten Hilfe und Linderung ihres Leidens suchen, wartet manchmal ein neuer unsichtbarer Feind auf sie: nosokomiale Infektionen. Die Zahl der Opfer nosokomialer Infektionen wird allein im griechischen Nationalen Gesundheitsdienst auf über 3000 Personen pro Jahr geschätzt.

Beunruhigende Fakten wurden von Medizinern anlässlich des Europäischen Tages für den rationellen Einsatz von Antibiotika veröffentlicht Vor einigen Monaten, auf der 21. Panhellenischen Konferenz der Hellenischen Infektionsgesellschaft, schlug Professor Nikos Sipsas Alarm Krankenhauspilz als neue globale Bedrohung nach COVID-19. Nach Angaben des von der Zeitung Proto Thema zitierten Zentrums für klinische Epidemiologie und Ergebnisse lag die Inzidenz nosokomialer Infektionen in Griechenland selbst unter Bedingungen vor der Pandemie bei 10 %. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden im Jahr 2021 rund 2.232.000 Patienten in Krankenhäusern behandelt. Davon erkrankten dort mindestens 223.200 nosokomiale Infektionen.

Die häufigsten nosokomialen und resistenten Erreger sind: Acinetobacter spp., E.Coli, Klebsiella pneumoniae, Pseudomonas aeruginosa, Staphylococcus aureus, Enterococcus faecium, Enterococcus faecalis, Streptococcus pneumoniae. Die außergewöhnliche und beeindruckende Präsenz von SARS-COV-2 in den letzten drei Jahren hat das Problem der Resistenz von Krankheitserregern gegen antimikrobielle Mittel verschärft, sagen Experten. In den letzten Jahren hat der gedankenlose Einsatz von Antibiotika sowohl in der Gemeinde als auch in Krankenhäusern zur Entwicklung antibiotikaresistenter Mikroben geführt, wodurch viele Infektionen unheilbar und schließlich tödlich wurden.



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