Wohin werden griechische alkoholische Getränke exportiert?


Die europäischen Länder konsumieren weiterhin die größte Menge griechischer alkoholischer Getränke, wobei Deutschland das führende Exportziel bleibt.

Eurostat-Daten, die vom griechischen Spirituosenverband verarbeitet werden, zeigen einen Gesamtanstieg der Exporte im ersten Halbjahr 2022 von 6 % in quantitativer Hinsicht im Vergleich zum Vorjahr. Und im Vergleich zu 2019 (also vor der Pandemie) – um 14%. Wertmäßig gibt es im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen. Darüber hinaus stiegen die Exporte im Vergleich zu 2019 um 22 %.

Mitgliedsstaaten EU (27) 74 % des Betrags im ersten Halbjahr absorbiert, d. h. 13,8 Millionen Liter alkoholische Produkte und 73 % ihres Gesamtwerts, d. h. 32,8 Millionen Euro. Auf Deutschland entfielen 43,4 % der Menge und 36,3 % des Wertes aller Exporte.

Der Irak blieb auf dem 2. Platz für griechische alkoholische Getränke und Bulgarien auf dem 3. Platz, dessen Exporte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 um 19 % gestiegen sind.

Auf Platz 4 lagen Frankreich (gegenüber Platz 11 im ersten Halbjahr 2021) und die Tschechische Republik, gefolgt von Polen, den Niederlanden, den Vereinigten Staaten, Spanien und Zypern.

Ouzo bleibt führend im griechischen Export von alkoholischen Getränken, obwohl er mit den entsprechenden Getränken aus Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich usw. konkurrieren muss. Das traditionelle griechische alkoholische Getränk war schon immer das Hauptexportprodukt der Brennereien des Landes, die im ersten Halbjahr 2022 64 % des Wertes und 73 % der Menge aller Exporte griechischer Spirituosen ausmachten. Insbesondere wurde im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum im Jahr 2021 eine Steigerung von 4,3 % im Wert und 7,6 % in der Menge verzeichnet, wobei die europäischen Länder die Hauptkonsumenten des starken Getränks Ouzo sind. Deutschland besaß im ersten Quartal 2022 37,84 % des Gesamtwertes und 43,35 % des Volumens.

Schließlich weisen die Ausfuhren von Tsipouro und Tsikoudya, obwohl sie nur einen sehr geringen Anteil (2 %) der Gesamtausfuhren ausmachen, immer noch ein beträchtliches Wachstum auf. Insbesondere im ersten Halbjahr 2022 wurde eine Wertsteigerung von 14 % und eine Mengensteigerung von 23 % im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum im Jahr 2021 verzeichnet.



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