Der neue Erlass des Gesundheitsministeriums wird das Leben der Patienten dramatisch verschlechtern

Das von der stellvertretenden Gesundheitsministerin Mina Gaga vorgebrachte Urteil gefährdet den Zugang von Patienten zu kostenlosen* Behandlungen und Operationen in öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland.

Nach der Verordnung sind angestellte Ärzte ausschließlich in öffentlichen Krankenhäusern tätig esy, dürfen ihre Dienste auch privaten Krankenhäusern, Kliniken, diagnostischen und therapeutischen Zentren anbieten. Bedingung für die Mehrarbeit von Ärzten ist die ganztägige Mitarbeit (hauptsächlich in den Morgenstunden) eines öffentlichen Krankenhauses nicht arbeitend Zeit, außer an Tagen, an denen das Krankenhaus Dienst hat.

Damit ist der Betrieb einer Privatpraxis oder die Erbringung medizinischer Dienstleistungen für private Einrichtungen kein Disziplinarvergehen mehr für angestellte Ärzte und Chirurgen im öffentlichen Krankenhauswesen. Die neue Möglichkeit, bis zu zweimal pro Woche zu arbeiten, ist nach Zustimmung des Krankenhausleiters oder des Präsidenten möglich.

Diese Regel gilt zusätzlich zu den sogenannten „Nachmittagsbetrieb“, wenn versicherte oder nicht versicherte Patienten dazu aufgefordert werden aus eigener Tasche bezahlen für eine „vorrangige“ Operation am Nachmittag, während die langen Warteschlangen für Operationen am Morgen berüchtigt sind. Das Urteil löst eine heftige Reaktion unter den Beschäftigten öffentlicher Krankenhäuser aus, einschließlich derjenigen, die mit der regierenden Neuen Demokratie in Verbindung stehen, und die Vorbereitungen für eine Protestkundgebung haben begonnen.

radikale Veränderung dem öffentlichen Krankenhaussystem ein Ende setzen, insbesondere im Hinblick auf kostenlose Arztbesuche und Behandlungen, da Patienten künstlich in den privaten Sektor überführt werdenstellt die Veröffentlichung fest Ethnos. Zudem wird diese Teilprivatisierung des griechischen Gesundheitssystems automatisch zu einer weiteren Degradierung öffentlicher Krankenhäuser führen, da künftig keine festen Ärzte mehr einzustellen sind. Gleichzeitig wird das Gesundheitspersonal selbst mehr Wert auf seine private Arbeit legen als auf die NHS-Morgenarbeit, die zu regulären Löhnen bezahlt wird. Argumentiert werde damit, dass morgens keine freie Zeit für Untersuchungen bleibe, so dass gezielt Patienten gegen Entgelt in Privatkliniken gebracht würden, fügt die Zeitung hinzu.

Hinzu kommt in Bezug auf Operationen in öffentlichen Krankenhäusern: Unter dem Vorwand langer Warteschlangen für morgendliche Operationen werden Patienten entweder gezwungen, in eine Privatklinik zu gehen, wo sie viel Geld bezahlen, oder um den Prozess mit „Nachmittag Operation“ in einem öffentlichen Krankenhaus. Bitte beachten Sie, dass dieses „Tageschirurgie“-Programm aufgrund des Mangels an Pflegekräften und anderem Personal sowie freien Betten für zusätzliche Patienten nicht einfach umzusetzen ist. Daran erinnern, dass trotz der Tatsache, dass es im Mai angenommen wurde Tagesrechnungin Thessaloniki gibt es bereits eine Pilotimplementierung in einem Krankenhaus.

Mit all diesen Vorschriften, die das öffentliche Krankenhaussystem halb privatisieren, legalisiert die neoliberale Regierung die berühmten „Fackeln“ und ignoriert die Forderungen der Ärzte nach höheren Löhnen.

* In Griechenland gibt es keine kostenlose Medizin. Es gibt einen sog. staatliche Krankenversicherung, verfügbar für Einwohner des Landes, die mindestens 6 Monate lang ziemlich hohe Versicherungsprämien gezahlt haben. Gleichzeitig gehen auch mit einer solchen Versicherung die Chancen auf eine rechtzeitige (kostenlose) medizinische Versorgung und erst recht auf eine Operation gegen null. Siehe den Grund unten.

* Fackeln – Geld in einem Umschlag, in der Tat ein obligatorisches Attribut des modernen griechischen Gesundheitssystems. Wo Patienten neben ziemlich hohen Beiträgen zur staatlichen Krankenversicherung beträchtliche Schmiergelder an Ärzte zahlen müssen, damit sie normal operiert oder (erwartungsgemäß) normal behandelt werden können.



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