Russland hat die Ukraine in Dunkelheit getaucht – schockierende Satellitenbilder


Viele Fotos und Videos von massiven Stromausfällen, die die Ukraine nach neuen russischen Raketenangriffen auf Energieanlagen heimgesucht haben, sind im Netzwerk aufgetaucht.

Keine von ihnen spiegelt jedoch das Ausmaß der Zerstörung besser wider als Satellit Bildergemacht NASAwas zeigt, dass die Ukraine am Mittwoch (23.11.) die meiste Zeit buchstäblich in Dunkelheit getaucht war.

Die Zerstörung der Energieinfrastruktur nach den Raketenangriffen führte zur automatischen Trennung von drei ukrainischen Kernkraftwerken vom nationalen Stromnetz und verursachte sogar Stromausfälle im benachbarten Moldawiendessen Energiesystem von der Ukraine abhängig ist.

In der Zwischenzeit wurden durch heftigen Beschuss mindestens 10 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Nach Angaben des Generalstaatsanwalts der Ukraine, Andriy Kostin, litten acht „Energieanlagen“ unter russischen Streiks. Russische Quellen geben gleichzeitig an, dass der Tod von Zivilisten mit ukrainischen Luftverteidigungsraketen in Verbindung gebracht wurde.

Das ukrainische Energieministerium teilte mit, dass am Donnerstagmorgen alle drei Kernkraftwerke wieder ans Netz gegangen seien. Die Angriffe hinterließen jedoch Millionen von Menschen ohne Strom, Wasser und Heizung für mehrere Stunden oder Tage, und die Außentemperatur sinkt unter Null. Scharen von Menschen ziehen auf die schneebedeckten Straßen, um Trinkwasser aus den Hähnen zu schöpfen.

„Schlag ins Herz“ Videowo Chirurgen aus einem der Kiewer Krankenhäuser mit Handlampen und einem Generator eine Operation am offenen Herzen an einem Kind durchführen.

Das abendliche Satellitenbild von Europa zeigt, dass der Unterschied zwischen der Ukraine und anderen Ländern so deutlich wie möglich ist. Die einst geschäftigen Städte sind zu einem schwarzen Fleck auf der Landkarte geworden.

Tatsächlich kann man mit dem Satellitentool der NASA vergleichen, wie die Ukraine in der Nacht vor der russischen Invasion am 24. Februar aus dem Weltraum aussah, und wie sie heute – 10 Monate später – nach dem letzten Raketenangriff aussieht.

70% von Kiew ohne Strom

70 % der Häuser in Kiew haben heute, Donnerstag (24.11.), keinen Zugang zu Strom. Es gibt auch keine Heizung und Wasserversorgung, die zwar funktioniert, aber in manchen Gegenden der Hauptstadt Probleme bereitet. Das teilte die Militärverwaltung der Stadt mit und betonte, dass die Einsatzkräfte aktiv an der Beseitigung der Schäden arbeiten.

Die Bewohner von Kiew erinnern sich jetzt mit Dankbarkeit an den ehemaligen Bürgermeister Omelchenko für Hunderte von Trinkhallen mit Trinkwasser.


Das Energiesystem der Ukraine steht kurz vor dem Zusammenbruch, Millionen Menschen leiden seit Wochen unter Stromausfällen wegen systematischer russischer Bombenangriffe. Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor „lebensbedrohlichen“ Folgen und schätzt, dass Millionen Menschen durch den Krieg aus ihrer Heimat vertrieben werden könnten.

Vorschau

Das ukrainische Militär hat russische Streitkräfte beschuldigt, am Mittwoch etwa 70 Marschflugkörper auf Ziele im ganzen Land abgefeuert und offensive Drohnen eingesetzt zu haben. Moskaus Angriff auf ukrainische Energieanlagen ist der jüngste strategische Schritt von Putin, der hofft, das Land nach fast 10 Monaten Krieg, in dem die russischen Streitkräfte die meisten ihrer erklärten territorialen Ziele nicht erreicht haben, zur Kapitulation zu zwingen, sagte die Selenskyj-Regierung.

Seit Beginn der Invasion am 24. Februar hat die WHO 703 Angriffe auf die ukrainische Gesundheitsinfrastruktur registriert. Russischen Streitkräften werden zahlreiche Kriegsverbrechen vorgeworfen. Am 24. November hat das Europäische Parlament auf Initiative der baltischen Staaten und der Tschechischen Republik einen Beschluss angenommen, über die Anerkennung Russlands als Land, das den Terrorismus fördert.

Es ist erwähnenswert, dass die Streitkräfte der Ukraine ihrerseits auch Donezk aktiv beschießen, das nicht von Kiew kontrolliert wird und sich in der Zerstörungszone von Raketen des amerikanischen Hymars-Komplexes und Langstreckenartillerie befindet. Bei UAF-Angriffen in der Stadt wurden in den letzten 10 Monaten mindestens 400 Zivilisten getötet.





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