29.01.2023

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Dezember-Vollmond: Heute Nacht sehen wir den „Eismond“

Der Dezember-Vollmond, auch bekannt als „Kalter/gefrorener Mond“ („Παγωμένο Φεγγάρι“), wird ganz am Anfang, buchstäblich in den ersten Minuten des astronomischen Phänomens, besonders deutlich sichtbar sein.

Auch wenn der Vollmond für viele mit Traumstränden und Sommerromantik verbunden ist, aber auch im Winter hat der Erdtrabant seinen ganz eigenen Charme.

Wintertage sind vielleicht nicht für romantische Spaziergänge entlang der Küste und Strandpartys geeignet, aber alle, die sich für Astronomie interessieren, wissen um die Bedeutung des Vollmonds im Dezember.

Bei Sonnenuntergang, der um 17:05 Uhr griechischer Zeit stattfindet, erscheint der Mond größer und laut der spezialisierten Astronomie-Website Almanac erreicht seine Helligkeit 100 %. Der Erdsatellit befindet sich zu dieser Stunde in einer höheren Umlaufbahn am Himmel als gewöhnlich, was bedeutet, dass der Mond länger über dem Horizont bleiben wird als die meisten Vollmonde.

Warum heißt der Mond „eisig“

Der Dezember ist wie alle anderen Monate des Jahres nach einer Tradition benannt, die hauptsächlich von den Ureinwohnern Nordamerikas etabliert wurde.

Der Name „Frozen Moon“ wurde angeblich vom Mohawk-Stamm „erfunden“, der damit die Periode eines scharfen Kälteeinbruchs bestimmte, der den Beginn des Winters signalisierte. Drei weitere Stämme gaben dem Dezembermond ihre Namen: Die Cherokee nannten ihn „Snow Moon“, die Cree nannten ihn „Frost Moon“ und die Oglala nannten ihn „Burnt Tree Moon“ (weil sie Holz zum Heizen verbrannten).



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