30.01.2023

Athen Nachrichten

Nachrichten in deutscher Sprache aus Griechenland

Griechischer Migrationsminister in Form einer Weihnachtskugel (Video)

Griechischer Weihnachtskitsch zu den Klängen von „All I want for Christmas is you“… Die Migrationsbeamten selbst bastelten Weihnachtskugeln mit dem Bild von Minister Notis Mitarakis darin.

Als ob diese lächerliche Idee nicht genug wäre, haben sie das Video auch auf den offiziellen Facebook- und Youtube-Social-Media-Konten des Ministeriums gepostet.
Über eine Minute lang sehen wir in einem 6-minütigen Video im Detail, wie Luftballons mit dem Konterfei von Minister Mitarakis gesammelt werden.

Sie drucken ein Foto aus, füllen die Kugeln mit Kunstschnee, binden es mit einem Band zusammen, platzieren es in der Mitte des Rahmens und hängen es hoch an den Weihnachtsbaum. Es ist erwähnenswert, dass es auch Fotos von Mitarbeitern auf den Bällen gab. Aber das hat den Bullshit-Sturm in den sozialen Medien nicht gestoppt. Das Video hat erwartungsgemäß viele Reaktionen in den sozialen Medien, auf Websites und in Zeitungen der Opposition hervorgerufen.

In den Kommentaren fordern Griechen Migrationsminister Mitarakis auf, ein Entschuldigungsvideo zu drehen, und einige fordern ihn auf, Treue zu zahlen, um das Lied zu verwenden. Das Video wurde schließlich entfernt. Aber zu diesem Zeitpunkt war es im Internet bereits viral geworden.

Manche sprechen von einem „Wahlkampf“ und „einer erbärmlichen Zurschaustellung von Narzissmus, die auf dem offiziellen YouTube-Account des Ministeriums gepostet wurde“. Andere schrieben: „Ich finde es ein bisschen unheimlich, gehängt zu werden. Auch am Baum. Viele Leute fragen, ob das alles mit Steuergeldern finanziert wurde. Sicherlich, denn die Ministerien haben immer ein Budget für festliche Anlässe.

Documentonews warnt: „Achtung! Kitschfoto!“

Und noch ein paar Kommentare: „Luftballons mit dem Bild eines schneebedeckten Ministers ehren Flüchtlinge […]die auf den Inseln des Flusses Evros zufrieren oder sich in die Ägäis erstrecken.

Ein unter Kritikern gängiger Slogan: Wir leben im lächerlichsten Land der Welt!




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