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Coronavirus-Ausbruch in China: EU entscheidet über Reaktion

Der Anstieg der Coronavirus-Inzidenz in China hat Europa ernsthaft beunruhigt. Top-Landesbeamte EU zu einem Treffen versammelt.

Die EU-Länder diskutieren, wie sie auf den Ausbruch von Covid in China reagieren sollen. Am 29. Dezember versammelten sich hochrangige Gesundheitsbeamte, um die Situation zu erörtern. Dies ist eine Sitzung des EU-Ausschusses für Gesundheitssicherheit unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission. Es umfasst MoH-Beamte aus allen Mitgliedstaaten. Zuvor, auf dem Höhepunkt der Pandemie, fanden diese Treffen regelmäßig statt. Das Treffen wurde einberufen, um die Reaktion darauf zu koordinieren Ausbruch der Epidemie Coronavirus in China, nachdem Peking die Strategie von harten Lockdowns radikal in die Aufhebung von Beschränkungen geändert hatte, schreibt Euractiv.

Offizielle Statistiken aus China sind nicht vertrauenserweckend, sodass das Vorkommen dort in Frage gestellt wird. Aus diesem Grund führen einige Länder eine Testpflicht für Reisende aus China ein. Unter den europäischen Ländern hat bisher nur Italien einen solchen Schritt getan, der Rest denkt noch und will sich auf eine gemeinsame Position konzentrieren.

Brigitte Autran, Leiterin des Risikobewertungsausschusses in Frankreich, sagte, es gebe derzeit keinen wissenschaftlichen Grund, die Anti-Epidemie-Kontrollen an der Grenze zu verstärken. Zumindest so lange, bis es keine wirklichen Anzeichen dafür gibt, dass in China eine gefährliche neue Sorte auftaucht.

Auch Österreich und Deutschland sind eher der Meinung, dass es noch zu früh sei, Beschränkungen einzuführen. Das Fehlen solcher Pläne wurde auch von einem Vertreter der britischen Regierung festgestellt. Und der Hauptflughafen des italienischen Mailand begann am 26. Dezember mit dem Testen von Passagieren aus China. Dabei 50% der Getesteten waren Träger des Coronavirus, hauptsächlich aus Shanghai und Peking. Die Vereinigten Staaten, Indien und Japan haben bereits angekündigt, dass sie aus Angst vor dem Auftreten neuer Coronavirus-Varianten obligatorische Tests für alle Besucher aus China einführen.

Italiens Vizepremier Matteo Salvini weist darauf hin, dass er keinen Sinn in diesen Maßnahmen sieht, wenn sie nicht europaweit zum Einsatz kommen.



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