29.01.2023

Athen Nachrichten

Nachrichten in deutscher Sprache aus Griechenland

48 % der Einwohner von 9 europäischen Ländern wollen das Ende des Krieges, auch wenn die Ukraine ihre Gebiete verliert

Fast die Hälfte der Bevölkerung von neun Ländern EU steht für ein baldiges Ende des Krieges in der Mitte Europas, auch um den Preis von Gebietsverlusten für die Ukraine.

Gleichzeitig waren die Meinungen der Bewohner europäischer Länder gespalten: Deutsche und Österreicher wollen trotz des Verlusts ihrer Gebiete durch die Ukraine ein schnelles Ende des Krieges, während Portugiesen, Niederländer und Polen entschieden dagegen sind.

Diese Daten werden nach der Studie präsentiert. Euroskopia in neun europäischen Ländern: Griechenland, Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Niederlande, Polen, Portugal, Österreich.

Die Bundesregierung hat die Ukraine bekanntermaßen unter den EU-Mitgliedstaaten am stärksten unterstützt. Dank oder trotzdem wünschen sich mehr als 60 % der Einwohner Deutschlands, aber auch Österreichs, ein schnelles Ende des Krieges. Diese Meinung wird auch von Einwohnern Griechenlands (54 %), Spaniens (50 %) und Italiens (50 %) unterstützt.

In den Niederlanden sind 48 % der Bürger dagegen, dass die Ukraine ihre Gebiete zugunsten eines schnellen Kriegsendes aufgibt. Die gleiche Meinung wird von Einwohnern Portugals (45 %) und Polens (42 %) geteilt.

Generell befürworten in allen befragten Ländern der Europäischen Union 48 % ein schnelles Ende des Konflikts, auch wenn die Ukraine einen Teil ihres Territoriums an Russland abgeben muss, und fast jeder dritte Europäer (32 %) ist dagegen ein Opfer, um den Frieden zu beschleunigen.

Es besteht auch ein größerer Konsens über Waffenlieferungen an die Ukraine, der von 56 % der befragten Bürger aus neun EU-Ländern unterstützt wird.

Und ein weiterer Bereich, in dem die Meinungen ungefähr gleich waren, betrifft die Hilfe für Flüchtlinge: 29 % der Europäer glauben, dass Polen das Land ist, das den Ukrainern am meisten bei der Flucht vor dem Krieg geholfen hat.

Die Studie wurde in neun großen Ländern der Europäischen Union an einer Stichprobe von 1.000 erwachsenen Bürgern durchgeführt (es wurden 9.000 Interviews geführt).



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