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Kim Jong-un versprach Teheran Raketen: „Eine genügt, um Israel auszulöschen“


Kim Jong-un gab eine starke Unterstützungsbekundung ab Iranund verurteilte den Militäreinsatz USA und Israel und seine Bereitschaft erklären, Teheran auf Anfrage Raketen zu liefern.

Laut Quellen in Pjöngjangsagte der nordkoreanische Führer, sein Land sei bereit, Raketensysteme an den Iran zu transferieren, um sie gegen angreifende Parteien einzusetzen. In einer Formulierung, die international Aufsehen erregte, betonte er: „Eine Rakete reicht aus, um Israel auszulöschen“und betonte dabei das zerstörerische Potenzial des nordkoreanischen Nuklear- und Raketenarsenals.

Kim Jong-un kritisierte auch das Vorgehen der USA und Israels „illegale Aggression“ und eine Verletzung der Souveränität Irans, und fügte hinzu, dass sie mit dem „hegemonialen und gangsterischen Charakter der Vereinigten Staaten“ vereinbar seien.

Ausweitung des Konflikts

Die Aussage erfolgte inmitten einer laufenden Operation. „Operation Epic Fury“richtet sich gegen die iranische Führung und militärische Infrastruktur. Aktivieren Nordkorea es fügt dem Konflikt eine neue und potenziell gefährliche Ebene der Konfrontation hinzu – bisher auf der Ebene der Rhetorik.

Zuvor erschienen im Informationsbereich Berichte über mögliche Lieferungen von Hyperschall-Anti-Schiffs-Raketen an den Iran aus Chinasowie scharfe Nuklearwarnungen russischer Beamter, darunter Dmitri Medwedew. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich das Bild einer wachsenden strategischen Annäherung zwischen Staaten ab, die sich der amerikanisch-israelischen Kampagne in der Region widersetzen.

Die nordkoreanische Bedrohung richtet sich in erster Linie gegen Israeldas weiterhin ein wichtiger Partner der USA bei der Operation gegen Teheran ist. Pjöngjangs Rhetorik ist traditionell von extremen Formulierungen geprägt, doch die aktuelle Situation verleiht diesen Aussagen zusätzliche Dringlichkeit.

Steigende Zinsen und globale Risiken

Angesichts der Instabilität der globalen Energiemärkte und der weiterhin steigenden Preise für europäisches Erdgas erhöht die Aussicht auf eine Mehrfrontenkonfrontation zwischen Staaten mit nuklearen Fähigkeiten die Risiken für die regionale und globale Sicherheit.

Experten weisen darauf hin, dass die Bildung eines informellen Blocks durchaus wahrscheinlich ist, auch wenn es sich bei einigen Aussagen um politischen Druck handelt Russland, China, Nordkorea — Die Unterstützung des Iran verändert das strategische Gleichgewicht und erhöht den Grad der Unsicherheit.

Derzeit gibt es keine offizielle Bestätigung über den tatsächlichen Transfer von Raketensystemen aus Pjöngjang. Allein die Tatsache, dass solche Äußerungen auftauchen, weist jedoch auf die Ausweitung der geopolitischen Konfrontation hin und darauf, dass der Konflikt um den Iran über den Rahmen einer lokalen Krise hinausgeht.

Redaktioneller Kommentar

Die Welt gerät zunehmend in eine Phase Blockkonfrontationwo regionale Kriege aufhören, lokal zu sein. Während wir kürzlich von einer bilateralen Konfrontation sprachen, zeichnet sich heute das Bild eines potenziellen mehrstufigen Konflikts unter Beteiligung von Staaten ab, die über Atomwaffen verfügen.

Die Gefahr liegt nicht nur in Raketen und militärischen Fähigkeiten, sondern in der Logik der Eskalation. Jede neue Aussage legt die Messlatte des Zulässigen höher, erweitert den Teilnehmerkreis und macht eine Rückkehr zur Diplomatie zunehmend schwieriger. Die Geschichte zeigt, dass solche Konfigurationen selten schnell und fast nie ohne schwerwiegende Folgen für die globale Sicherheit enden.





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