17.04.2024

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Katarakt: Ursachen, Erscheinungsformen, ist eine Operation notwendig (Video)


Die Linse ist eine kleine natürliche Linse, die hinter der Pupille liegt. Dank seiner optischen Eigenschaften erscheint uns ein helles Bild der umgebenden Welt klar und in seiner ganzen Pracht. Was passiert, wenn der Augenarzt einen Grauen Star diagnostiziert?

Durch die Pupille eintretende Lichtstrahlen werden gebrochen und auf der Netzhaut gebündelt, es kommt jedoch vor, dass die Transparenz der Linse nachlässt – manchmal altersbedingt, manchmal aus einem anderen Grund. Die Klarheit der Wahrnehmung lässt nach und es kommt zum Grauen Star. Wenn Sie nicht rechtzeitig einen Spezialisten konsultieren, verschlechtert sich das Sehvermögen katastrophal und es besteht die Gefahr, dass die Person es vollständig verliert. Vereinbaren Sie bei den ersten Anzeichen der Krankheit unbedingt einen Termin bei einem Augenarzt, um katastrophale Folgen zu vermeiden.

Symptome von Katarakten

Im fortgeschrittenen Stadium sind Krankheitszeichen mit bloßem Auge sichtbar – die Pupille verliert ihre natürliche Farbe und wird weißlich. Die Symptome können je nach Schwere der Erkrankung und begleitenden Komplikationen unterschiedlich auftreten, viele davon sind jedoch typisch und weisen auf ein Problem hin:

  • verschwommene Wahrnehmung naher oder weiter entfernter Objekte, Mangel an leuchtenden Farben, durch Brillen nicht regulierte Unschärfe;
  • Lichtempfindlichkeit, das Vorhandensein eines „Lichthofs“ um helle Lichtquellen;
  • Flackern von Flecken, Kugeln, Streifen, Fliegen;
  • verschwommenes Sehen im Dunkeln;
  • das Auftreten heller Blitze, oft nachts;
  • schnelles Fortschreiten der Krankheit und verminderte Sehschärfe.

Ursachen der Krankheit

Es wird angenommen, dass ältere Menschen von einer Krankheit betroffen sind, die unbemerkt auftritt. Allerdings ist die Entfernung des Grauen Stars manchmal bereits in jüngeren Jahren erforderlich – eine Trübung der Linse kann nach Verletzungen und Bestrahlung, bei Diabetes und schweren Infektionen auftreten und sogar angeboren sein.

Ist es möglich, auf eine Operation zu verzichten?

Leider Eine Operation ist die einzige Möglichkeit, das Problem zu beheben. Verschiedene Tropfen, Tabletten und sogar Empfehlungen eines vertrauenswürdigen Nachbarn können die verlorene Sehkraft nicht wiederherstellen und eine sofortige Entfernung des Grauen Stars verhindern.

Das Vernachlässigen der Symptome und das Aufschieben eines Arztbesuchs können zu schwerwiegenden Komplikationen führen – sekundärem Glaukom und völligem Verlust der visuellen Wahrnehmung. Bei Anzeichen einer Erkrankung zögern Sie nicht – die Kataraktbehandlung ist unblutig, schmerzlos und effektiv, die Operation dauert 15 Minuten.

Vergessen Sie nicht, für Ihr Arztgespräch Unterlagen (falls vorhanden) mitzunehmen – Ergebnisse früherer Untersuchungen, Gutachten, Brillenrezepte. Dies wird dazu beitragen, die Dynamik der Krankheit einzuschätzen, was in Kombination mit einer diagnostischen Untersuchung ein vollständiges Bild ihrer Entwicklung liefert. Und merke dir – Eine Kataraktoperation ist kein Todesurteil; sie ist eine kostengünstige Möglichkeit, vorübergehende Probleme erfolgreich zu bewältigen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Entfernung des Grauen Stars die einzige Möglichkeit ist, das normale Sehvermögen wiederherzustellen. Konservative Methoden können die schnelle Entwicklung der Krankheit nur verlangsamen, daher kann man kein Wunder erwarten – eine Operation ist notwendig.

Operation

Bei der Mikrochirurgie des Grauen Stars wird die getrübte Linse durch eine Speziallinse ersetzt. Durch einen zwei Millimeter großen Einschnitt wird ein hochpräzises Instrument eingeführt, um die dysfunktionale Linse per Ultraschall zu zerstören und zu entfernen.

In den freien Raum wird ein künstliches Analogon – eine Intraokularlinse (IOL) – platziert. Der Femtolaser hilft dabei, die Hauptschritte des Eingriffs genau durchzuführen und sorgt für Sterilität, Schmerzlosigkeit und Blutlosigkeit. Durch die Phakoemulsifikation entfällt die Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthalts und einer Langzeitbehandlung nach der Operation, und die Tropfnarkose hat keine negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.

Eine erfolgreiche Kataraktentfernung ermöglicht es, fast unmittelbar nach dem Eingriff nach Hause zu gehen; die Ergebnisse werden innerhalb weniger Stunden sichtbar sein. Innerhalb eines Monats ist die Sehkraft vollständig wiederhergestellt. Während dieser Zeit sollten Sie starke Anstrengungen, Temperaturschwankungen, Überanstrengung der Augen sowie den Besuch von Saunen und Dampfbädern vermeiden. Die vom Arzt verordneten Tropfen sollten streng nach den Empfehlungen angewendet werden; dies ist wichtig für den erfolgreichen Abschluss der Rehabilitationsphase.

Die Wirksamkeit der innovativen Methode gefällt mit hervorragenden Ergebnissen. Eine erfolgreiche Kataraktbehandlung hilft nicht nur, bestehende Probleme zu beseitigen, sondern auch den vor der Operation vorhandenen Fehlsichtigkeitsfehler zu korrigieren. Die Auswahl der neuen Linse erfolgt unter Berücksichtigung des Vorliegens von Begleiterkrankungen.



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