Scholz in Athen erhält ein „Geschenk“ in Form von Rüstungsaufträgen im Wert von 4 Milliarden Euro

Kyriakos Mitsotakis ist bereit, Olaf Scholz vier Milliarden für die Teilnahme an der Parade am 28. Oktober zu bieten, bei der auch deutsche Marder-Panzerfahrzeuge präsentiert werden sollen, charakterisiert die populäre griechische Publikation ieidiseis.gr die Verhandlungen zwischen Griechenland über den Kauf von Militärausrüstung.

In den vergangenen vierundzwanzig Stunden seien Aufträge für den deutschen militärisch-industriellen Komplex mit goldenem Regen überschüttet worden, schreibt Dimos Verikios, Autor ieidiseis.gr. Aus zwei Milliarden für die Modernisierung von Panzern wurden in wenigen Tagen 3,5 Milliarden. Gleichzeitig forderte der Premierminister eine weitere halbe Milliarde für ein Modernisierungsprogramm für vier MEKO 200 HN-Fregatten, die auf der Scaramanga-Werft unter strenger Aufsicht und Kontrolle der deutschen Werften ThyssenKrupp Marine Systems in Zusammenarbeit mit gebaut werden die niederländischen Thales Niederlande. Die Kosten für dieses Projekt werden auf mehr als 600 Millionen Euro geschätzt.

Am ungeheuerlichsten ist jedoch das Modernisierungsprogramm für Leopard-Panzer, das die Joint Chiefs of Staff als „unnötig“ und „himmelhoch“ bezeichnen, weil es nicht die operativen Prioritäten des griechischen Militärs betrifft, sondern eine verschwommene Vision europäischer Sicherheit und, vor allem neue Geschäftsmodelle Europäische Verteidigungsindustrie, die die bestehende griechische Verteidigungsindustrie ausschließt, die unter der Verantwortung der griechischen Regierung steht!

Vorgestern berichtete iEidiseis, dass die griechische Regierung sich darauf vorbereitet, ohne Aufforderung des Generalstabs 2 Milliarden für die Modernisierung von Leopard-Panzern bereitzustellen! Dieses „himmelhohe“ Waffenprojekt sollte den Umsatz von KNDS steigern, das aus der Fusion von Krauss-Maffei Wegmann (Deutschland) und Nexter (Frankreich) hervorgegangen ist.

Dieses Programm zur Modernisierung griechischer Panzer ist in der Tat ein reines „Geschenk“ von Kyriakos Mitsotakis an Olaf Scholz, der wie angekündigt am 27. Oktober „begleitet“ von den ersten zehn gebrauchten Marder-Panzerfahrzeugen Berlins in Griechenland eintraf Versand als Ersatz für das sowjetische BMP-1, mit dessen Versand Griechenland bereits begonnen hat, in die Ukraine.

Allein das „Geschenk“ an Scholz wird den griechischen Haushalt nicht 2, sondern 3,5 Milliarden Euro kosten, da es neue Schützenpanzer beinhalten wird. Laut Lecks aus dem Büro des Premierministers ordnete Kyriakos Mitsotakis den Start von zwei Projekten an, die die Modernisierung von 183 Leopard 2-Panzern, 190 Leopard 1 A5-Panzern und den Kauf von 205 neuen gepanzerten Kampffahrzeugen Lynx KF-41 (TOMA) im Wert von 3,5 Milliarden beinhalten . Euro. Käufe, über die die zuständigen Hauptquartiere durch Regierungslecks informiert werden und die nichts mit Rüstungsprioritäten für die zuständigen Institutionen zu tun haben!

Laut einem Leck aus der Residenz des Ministerpräsidenten: Kyriakos Mitsotakis glaubt, dass dies eine erstklassige Gelegenheit ist, um eine strategische Zusammenarbeit zwischen Athen und Berlin sicherzustellen, „und als ‚Käse‘ in einer Mausefalle stellen sie eine Forderung nach der Schaffung einer gemeinsamen Produktion dar von gepanzerten Fahrzeugen und Panzern in Nordgriechenland unter Umgehung bestehender Produktionseinheiten (EVO Mandra Attica, ELVO Thessaloniki, METKA Volos).

Laut Vertretern von Megaro Maximo werden durch deutsche Investitionen in Nordgriechenland viele neue Arbeitsplätze und vielfältige industrielle Kooperationen und Erträge für die griechische Wirtschaft geschaffen! Die Regierung des Premierministers vermied es jedoch, zwei wichtige Punkte klarzustellen:

eines: Der Leiter dieser speziellen deutschen Investition ist ein ehemaliger enger assoziierter Berater Akis Tsohatsopoulos (der frühere griechische Verteidigungsminister, der wegen Korruption verurteilt wurde), den sie nicht einmal in der Nähe der Generaldirektion für Beschaffung des Verteidigungsministeriums und des griechischen Generalstabs sehen wollen.

2: Die Mitglieder der zuständigen Gremien des griechischen Generalstabs, die mit der vorrangigen Aufgabe eingesetzt wurden, den gordischen Knoten des Hauptvertrags von 2003 zu zerschlagen, haben dem angeblichen Manager der versprochenen deutschen Investition in Nordgriechenland schriftlich ihr Misstrauen ausgesprochen .

PS Wenn wir den Betrag von 3,5 Milliarden Euro zu den Gesamtkosten anderer Anschaffungen des Verteidigungsministeriums hinzufügen, kommen wir auf fast 15 Milliarden Euro. Immerhin hat Griechenland den USA bereits rund 1,8 Milliarden Euro für die Modernisierung der F-16 gedankt, 3,5 Milliarden Euro für den Kauf der F-35, Frankreich für den Kauf von 24 Rafale 2,3 Milliarden, etwa sowie 6 Kriegsschiffe im Wert von rund 5 Milliarden Euro. Und jetzt Kyriakos Mitsotakis Danke (dies ist das treffendste Wort, um zu beschreiben, was passiert) Deutschland für 3,5 Milliarden Euro.

Ungerechtfertigt großzügig angesichts der Energiekrise, der Inflation und der allgemeinen Wirtschaftslage des Landes, mit einer Staatsverschuldung, deren Höhe aus irgendeinem Grund seit fast einem Jahr verschwiegen wird. Doch wann haben diese Probleme die Neuen Demokraten beunruhigt?



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