Schiffbruch in Steno Kafirea: mindestens 20 Tote


Zahl der bestätigten Toten infolge eines Schiffbruchs mit Migranten in der Kafirea-Straße (zwischen Euböa und Andros), auf 20 Personen erhöht So hat kürzlich ein Boot der Küstenwache drei weitere Leichen aus dem Meer geborgen.

Insgesamt 20 Leichen wurden aus dem Wasser geborgen, 12 Menschen wurden gerettet, darunter ein 16-jähriger Minderjähriger, der in einem Krankenhaus in der Stadt Karystos behandelt wird.

Die von EKSED koordinierte Küstenwache führt eine Such- und Rettungsaktion in der Kafirea-Straße (zwischen Euböa und Andros) durch, nachdem ein Boot mit Einwanderern in der Gegend gesunken ist.

Laut einer offiziellen Erklärung der Küstenwache riefen Migranten in den frühen Morgenstunden des 1. November die Notrufnummer 112 an, um zu melden, dass sie in Gefahr seien, ohne ihren genauen Aufenthaltsort anzugeben.

Eine Such- und Rettungsaktion der Küstenwache folgte. Nach langer Suche lokalisierte und entfernte ein Patrouillenboot der Küstenwache gegen 7 Uhr morgens 9 Personen (Afghanen und Iraner) von der Felseninsel Mandilos in der Kafirea-Straße. Es sei darauf hingewiesen, dass keiner der Geretteten bei seiner Entdeckung über eine Rettungsausrüstung (Rettungswesten) verfügte.

An Bord eines Schiffes der Küstenwache gerettet.


Retter berichteten, dass sie an Bord eines Segelboots waren, das nördlich der Insel sank und 68 Menschen beförderte.

Derzeit wird nach den restlichen Passagieren des gesunkenen Schiffes gesucht. Die Operation umfasst ein Patrouillenschiff und einen Hubschrauber der Küstenwache sowie zwei Handelsschiffe in der Region.

Es wird darauf hingewiesen, dass zum Zeitpunkt des Schiffbruchs die Wetterbedingungen im Bereich der Kafirea-Straße äußerst ungünstig waren, mit Nordwinden in der Größenordnung von 7 und 8 Beaufort und Böen bis zu 9 Beaufort.

Das Schiff verließ nach eigenen Angaben am Sonntag die türkische Stadt Smyrna (Izmir).

Nikos Kokkalas, Sprecher der Küstenwache, sprach am 1. November mit den Medien über die laufende Suchaktion mit schwimmenden und luftgestützten Suchmaschinen und sagte, es sei aufgrund der schlechten Wetterbedingungen eine sehr schwierige Rettungsaktion gewesen.

„Wir haben 9 Menschen von der Steininsel gerettet. Rettungskräfte wurden zur Ersten Hilfe per Boot nach Karystos gebracht. Auf dem gesunkenen Segelboot befanden sich demnach auch Frauen und Kinder. Die Hoffnung, die verbleibenden 59 Passagiere sicher zu finden, ist unwahrscheinlich. Das ist das dritte große Schiffswrack, das wir in einem Monat gesehen haben“, sagte Kokkalas.

Die Such- und Rettungsaktion des Hafenkorps im Seegebiet geht weiter.



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