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Thessaloniki: Minderjährige, die in der Nähe einer Schule einen Lehrer ausgeraubt haben, sitzen im Gefängnis


Drei Jugendliche, denen vorgeworfen wird, einem 54-jährigen Lehrer vor einer Highschool in Cordelio eine goldene Kreuzkette und einen Ehering geraubt zu haben, wurden ins Gefängnis geschickt, nachdem sie vor Ermittlern ausgesagt hatten.

Den Teenagern im Alter von 15, 16 und 17 Jahren, zwei davon Griechen und ein Albaner, wird Raubüberfall vorgeworfen und sie scheinen in der Vergangenheit bei der Staatsanwaltschaft für Besorgnis gesorgt zu haben. In seiner Aussage soll der Jüngere angegeben haben, von zwei anderen angelockt worden zu sein, der Ältere bestritt seine Beteiligung an dem Vorfall und der 16-Jährige gab seine Schuld teilweise zu. Der Ermittler und der Staatsanwalt beschlossen einstimmig, sie in Gewahrsam zu halten, und bis zum Prozess wurden sie in einer Jugendkolonie untergebracht.

Den Akten zufolge ereignete sich der Vorfall am Montagnachmittag. Die drei Teenager wandten sich zunächst an den Mann, einen stellvertretenden Schulleiter und drei seiner Kollegen, die sich außerhalb des Schulhofs befanden. Zuerst fragten sie, wie lange die Schulferien dauerten, und nach einer Weile, als der Mann in einem nahegelegenen Laden Zigaretten kaufen wollte, griffen sie ihn mit Fäusten an und beraubten ihn.

Zufällig kamen Polizisten vorbei, halfen dem Lehrer beim Aufstehen und leisteten ihm Erste Hilfe. Danach begann eine Durchsuchung, bei der drei Minderjährige festgenommen wurden. Der 36-jährige Onkel des Albaners wurde im selben Fall verhaftet, da in seinem Besitz ein von seinem Lehrer abgenommenes Kreuz gefunden wurde. Er wurde wegen der Annahme von Erträgen aus Straftaten vor Gericht gestellt.



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