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Auf Rhodos weiß man nicht, was man mit all den ankommenden Migranten machen soll


Es wird geschätzt, dass sich die Gesamtzahl der neuen Einwanderer auf den Straßen von Rhodos heutzutage auf rund 70 beläuft, darunter auch kleine Kinder. Einige von ihnen schlagen vor dem Postamt im Stadtzentrum Zelte auf, bis sie in Aufnahmezentren für Migranten überstellt werden in anderen Regionen des Landes gelegen.

Unter Flüchtlingen und Einwanderern gibt es viele Kinder. In ihrer Stellungnahme berichten Mitglieder der öffentlichen Organisation „Elafi – eine selbstorganisierte Bürgerbewegung“ über die Situation in der Innenstadt in Bezug auf Einwanderer:

„Ab 4.12.2023 die Zahl der Menschen auf der Insel begann wieder zu steigen. Die Informationen, die wir erhalten, besagen, dass sie in den kommenden Tagen noch eintreffen werden. Am 4. Dezember 2023 zählten wir in Termai 50 Männer, Frauen und Kinder. Vorgestern dort es waren schon 200 LeuteSie gingen zur Polizeiwache und forderten, dass ihnen die Durchreise zu anderen Orten gestattet werde, an denen Migranten und Flüchtlinge festgehalten werden.

Vorgestern haben wir 80 Mittagessen, Decken, Jacken, Schuhe, Socken verteilt. Einige Leute waren barfuß, andere trugen kurze Ärmel (für das Wetter unpassend). Allerdings wurde wie immer alles weggeworfen. Die Menschen nutzten die Spenden nicht. Sie benötigen jedoch:

  • Decken.
  • Schuhe ab Größe 44.
  • Kindersocken.
  • Schuhe 2 Paar Größe 25.
  • Kekse (Croissants).
  • Säfte.
  • Früchte.
  • Gebäck.
  • Grissini.

Spenden können über die Kontaktaufnahme mit der zivilgesellschaftlichen Solidaritätsgruppe „Ελάφι – Αυτοοργανωμένο κίνημα πολιτών“ in den sozialen Netzwerken erfolgen. Aktivisten fordern die Behörden von Rhodos auf, unsere bedürftigen Brüder zu registrieren und zu ernähren.

„Wir fordern die Information, dass die Gemeinde ab heute und so lange wie nötig die volle Verantwortung für die Ernährung der Flüchtlinge übernimmt. Der Wetterbericht kündigt Regen an. Die Menschen sitzen direkt auf dem Boden, im Park unter den Bäumen. Familien bekommen Babys. Wir bestehen von Anfang an darauf, dass das Ministerium für Einwanderung und Asyl, die Region Südliche Ägäis oder die Gemeinde ihnen für einige Tage eine vorübergehende Unterkunft zur Verfügung stellt. Aber niemand hört uns zu!“, heißt es in der Erklärung öffentlicher Aktivisten und besorgter Bürger.



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