Sammlung Steinhardt: 47 gestohlene Antiquitäten kehren nach Griechenland zurück

47 der geschmuggelten griechischen Artefakte, darunter Dutzende, die der US-Milliardär und wohlhabende Hedgefonds-Hersteller Michael Steinhardt im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Regierung gespendet hat, werden in den kommenden Tagen nach Griechenland zurückgegeben, teilte das Kulturministerium am Donnerstag mit.

Die zurückzugebenden Antiquitäten stammen aus Mittelgriechenland, Kreta, den Kykladen (Paros, Naxos), Samos und Rhodos.

Marmor Kuros. Es stammt aus dem Jahr 560 v. Höhe 78,8 cm, vermutlich das Werk einer böotischen Werkstatt.

Zu den herausragenden Exponaten zählen ein minoischer Schrein, eine Kouros-Skulptur, eine bronzene Büste eines Greifs, kykladische Gefäße, Figuren und Bronzeschwerter.

Bronzebüste eines Greifs. Datiert zurück auf 660-630. BC E. Höhe 31,24 cm Herkunft aus Samos.

„Ich danke den amerikanischen Behörden, ihren Mitarbeitern und insbesondere dem Bezirksstaatsanwalt Matthew Bogdanos sowie den Mitarbeitern des Ministeriums für Kultur und Sport, die bei der Dokumentation und Rückgabe illegal aus Griechenland exportierter Antiquitäten, unter anderem im Steinhardt Sammlung,“ ein Statement Kulturministerin Lina Mendoni.

In den letzten drei Jahren hat das Amt für Dokumentation und Kulturgüterschutz des griechischen Ministeriums die US-Behörden bei ihren Ermittlungen unterstützt und dabei geholfen, die Herkunft und den Handel mit aus Griechenland exportierten Gegenständen aufzuspüren.

Die Nachricht folgt einer Erklärung des Bezirksstaatsanwalts von Manhattan (DA) am Montag, dass Steinhardt, einer der weltweit größten Sammler antiker Kunst, im Besitz von geplünderten Artefakten ist, die von 12 kriminellen Netzwerken aus 11 Ländern geschmuggelt wurden.

Nach einer Untersuchung durch eine Grand Jury stimmte der Sammler der Übergabe von 180 gestohlenen Kunstwerken im Gesamtwert von 70 Millionen US-Dollar zu. Er stimmte auch zu, nie wieder Antiquitäten zu sammeln. Es wurde kein Strafverfahren eröffnet. Lesen Sie mehr unter artnetnews.

Die US-Untersuchung erfolgte nach Angaben des Staatsanwalts in Zusammenarbeit mit den Behörden von Bulgarien, Ägypten, Griechenland, Irak, Israel, Italien, Jordanien, Libanon, Libyen, Syrien und der Türkei.

* Fotos mit freundlicher Genehmigung des griechischen Kulturministeriums.





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