Scholz: Putin wird mit Kiew verhandeln müssen

Bundeskanzler Olaf Scholz bemerkte nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht den geringsten Stimmungsumschwung.

Scholz glaubt, wie er in einem Interview feststellte nicht onlinedass der russische Führer keines der zu Beginn der Spezialoperation erklärten Ziele erreicht hat und schwere Verluste erleidet. Die deutsche Bundeskanzlerin ist überzeugt, dass Russland den Krieg verliert, und muss verstehen, dass sie keine andere Wahl hat, als mit Kiew zu verhandeln:

„Russland hat keines der zu Beginn des Krieges genannten Ziele erreicht. Die Ukraine wurde nicht erobert, verteidigt sich aber mit großem Geschick, Mut und Selbstaufopferung Ostflanke des Bündnisses. Und wenn Finnland und Schweden der NATO beitreten, wird das Bündnis noch stärker werden. Das russische Militär selbst hat erhebliche Verluste erlitten, weit mehr als während des Jahrzehnts des Feldzugs der Sowjetunion in Afghanistan. Das sollte allmählich klar werden Putin, dass der einzige Ausweg aus dieser Situation darin besteht, mit der Ukraine zu verhandeln.“

Irgendwann, so Scholz, müsse die Russische Föderation verstehen, dass der Weg zur Aufhebung der Sanktionen nur ein Abkommen mit der Ukraine sei. Und das kann kein von Moskau diktierter und der Ukraine aufgezwungener Frieden sein. Er betonte, dass die Friedensbedingungen, Absichten zur Wiederherstellung der Souveränität über die annektierte Krim und ähnliche Fragen die Ukraine selbst beschließe. Gleichzeitig versicherte der Politiker, dass Deutschland der Ukraine weiterhin mit Waffen helfen und die Sanktionen verschärfen werde:

„Denn unser Ziel ist es, den russischen Invasionsversuch zu scheitern. Das ist die Leitlinie unseres Handelns.“

Der Eindruck der Wirkungslosigkeit der verhängten Sanktionen sei falsch, versicherte die Bundeskanzlerin. Er versicherte auch, dass Berlin nicht beabsichtige, Entscheidungen zu treffen, die zu einer direkten Konfrontation zwischen Russland und der NATO führen könnten. Er ist fest davon überzeugt, dass der russische Präsident irrational handelt: „Russland selbst und die ganze Welt zahlen einen sehr hohen Preis für Putins verrückte Idee, das russische Imperium zu erweitern.“



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