Kämpfen Sie im Himmel der AirFrance-Piloten. Zum Glück gab es keine Verletzten

Direkt im Cockpit während des Fluges begannen AirFrance-Piloten, die Dinge mit Hilfe von körperlichen Angriffen zu klären.

Es ist nicht bekannt, wie der vorzeitige Kampf hätte enden können, wenn nicht die Flugbegleiter eingegriffen hätten. Das Flugzeug hob vom Flughafen Genf ab und flog nach Paris. Laut French Tribune hatten der Pilot und der Co-Pilot nach dem Start einen Streit und packten sich an der Kehle, nachdem einer von ihnen den anderen getroffen hatte. Nachdem die Männer getrennt wurden, verbrachte eines der Besatzungsmitglieder den Rest des Fluges im Cockpit mit den Piloten.

Beide Mitarbeiter von Air France wurden von der Arbeit suspendiert. Der Vorfall ereignete sich bereits im Juni, aber der Bericht des Vertreters von Air France erschien erst am vergangenen Sonntag. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, dass das Flugzeug weiterflog und sicher landete.

Der Bericht stellt fest, dass Air France-Piloten bei der Einhaltung von Sicherheitsverfahren „keine strenge Rechenschaftspflicht“ haben. Der Bericht kommt nur wenige Tage, nachdem das französische Büro für zivile Flugsicherheitsuntersuchungen und -analysen (BEA) festgestellt hat, dass die Piloten von Air France die Verfahren bei Sicherheitsvorfällen nicht angemessen befolgt haben.

Während eines Fluges von Brazzaville nach Paris im Dezember 2020 beispielsweise leiteten Air France-Piloten das Flugzeug nach einem Treibstoffleck um. In der Zwischenzeit musste die Besatzung den Motor abschalten und so schnell wie möglich landen, wie es die Sicherheitsprotokolle vorschreiben. Der Liner landete sicher im Tschad, aber der BEA-Bericht betont, dass sein Motor Feuer fangen könnte.

Der BEA-Bericht erwähnt drei Fälle zwischen 2017 und 2022, in denen sich einige Piloten mehr auf ihre Intuition als auf das Sicherheitsprotokoll verlassen haben.

Nach dem jüngsten Vorfall führt Air France ein Sicherheitsaudit durch. Das Unternehmen sagte, dass Sicherheitssysteme und -verfahren überprüft werden und dass „die Sicherheit seiner Kunden und Besatzungsmitglieder absolute Priorität hat“.

Die Fluggesellschaft hat sich verpflichtet, den Empfehlungen der BEA zu folgen, ihren Piloten die Analyse ihrer absolvierten Flüge zu ermöglichen und bei der Erstellung von Schulungshandbüchern strengere Regeln für Sicherheitsverfahren festzulegen. euronews.

Wie Air France schnell betonte, erwähnt der Bericht nur vier sicherheitsrelevante Vorfälle. Während die Fluggesellschaft täglich Tausende von Flügen durchführt. Die Pilotengewerkschaft betont, dass die Sicherheit der Passagiere für alle ihre Arbeitnehmer von größter Bedeutung ist.

Nun gilt es, entweder die Mitarbeiter des Unternehmens aufs Wort zu nehmen und ihnen für die Dauer des Fluges Ihr Leben anzuvertrauen oder doch eine andere Fluggesellschaft für die Reise zu wählen. Wer weiß, vielleicht kommen beim nächsten Flug nicht nur Fäuste, sondern auch etwas „Schwereres“ zum Einsatz?



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