Opfer des Krieges in der Ukraine – neue UN-Daten

Während der sechs Monate der Feindseligkeiten in der Ukraine wurden 5.587 Zivilisten ihre Opfer. Weitere 7.890 Menschen wurden verletzt. Dies sind die neuesten Informationen der Vereinten Nationen.

Die aktualisierten veröffentlichten Daten, betonen sie in der Organisation, spiegeln möglicherweise nicht das wahre Bild wider – Informationen aus dem Kampfgebiet kommen spät und nicht von überall.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 50 % der Opfer Einwohner des Donbass aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet. Mehr als 90 % wurden durch Raketen- und Artillerieangriffe getötet oder verletzt.

In den sechs Kriegsmonaten verließen etwa 10 Millionen Menschen ihre Heimat, mehr als 25 % der Gesamtbevölkerung des Landes. Das Internationale Rote Kreuz und andere humanitäre Organisationen sind besorgt über die Winterkälte. Experten gehen davon aus, dass der Zustrom ukrainischer Flüchtlinge zunehmen wird. IKRK-Regionaldirektorin Birgit Bischof Ebbesen sagt:

„Der humanitäre Bedarf ist enorm und bezieht sich sowohl auf Lebensmittel als auch auf Treibstoff und sozusagen auf den Zugang zu einem Dach über dem Kopf für Menschen, die unterwegs sind. Dies gilt sowohl für das Territorium der Ukraine als auch für die Nachbarländer Ländern Dies ist also eine äußerst schwierige Krise für uns, und die Maßnahmen, die wir ergreifen müssen, sind in einem sich ständig ändernden Umfeld sehr ambitioniert.“

Trotz des langwierigen Krieges entschieden sich rund 4,5 Millionen Flüchtlinge für die Rückkehr in ihre Heimat. Einige konnten sich als Flüchtlinge nicht an die europäischen Realitäten anpassen, andere fürchten um ihre Häuser und ihr Eigentum. Doch Kälte und Wohnungsnot werden viele dazu zwingen, ihre Heimat wieder zu verlassen.



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