17.04.2024

Athen Nachrichten

Nachrichten in deutscher Sprache aus Griechenland

Entnahme von DNA-Proben von Angehörigen vermisster Ukrainer im Ausland


Nach Angaben des ukrainischen Ombudsmanns wurden bisher 2.800 tote Militärangehörige und Leichenfragmente identifiziert. Die Suche nach ihren Angehörigen geht weiter.

Bei einem Treffen mit Angehörigen der Vermissten sagte Dmitry Lubinets, dass der Prozess der Rückführung der Leichen im Gange sei, aber noch nicht alle übergeben worden seien, sodass einige Menschen ihre toten oder vermissten Familienmitglieder nicht finden könnten.

Das Gesundheitsministerium berichtet, dass der Prozess der Suche nach Angehörigen der identifizierten Soldaten im Gange sei, damit diese beerdigt werden könnten. Bezüglich der langen Zeitspanne der Identifizierung nicht identifizierter Leichen bemerkte Dmitry Lubinets:

„Zu diesem Problem habe ich bereits 2022 Kontakt zum Gesundheitsministerium aufgenommen und Vorschläge zur Erhöhung der Zahl der Büros, des medizinischen Personals, der Kühlschränke und anderer Geräte gemacht. Das gleiche Thema wurde Anfang 2024 in der Koordinierungszentrale diskutiert.“

Den Familienangehörigen verstorbener Soldaten wurde mitgeteilt, wie viel Zeit es dauert, die Leichen zu identifizieren, die Familien der Verstorbenen zu benachrichtigen, die DNA-Datenbank zu betreiben usw. Der Bürgerbeauftragte betonte:

„Die Ukraine ist am meisten an der Rückgabe der Leichen unserer gefallenen Soldaten interessiert. Angehörige haben jedes Recht, einen gefallenen Soldaten zu ehren.“

Die Sammlung von DNA-Proben von Angehörigen vermisster Personen im Ausland wird fortgesetzt und so lange wie nötig fortgesetzt. Um sich für die DNA-Spende zu registrieren, müssen Sie einen Antrag ausfüllen und ihn per E-Mail senden Die E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt. Um die Adresse anzuzeigen, muss Javascript in Ihrem Browser aktiviert sein.. Darin sollten Ihre Kontaktinformationen und die Adresse der Abteilung, in der die Proben entnommen werden, sowie das ungefähre Datum der Antragstellung angegeben werden.
Angehörige vermisster Personen können in sechs Ländern der Europäischen Union und der Türkei DNA spenden:

In Polen: Warschau – Aleje Jerozolimskie, 179; Krakau – Pavia, 5; Danzig – Aleja Grunwaldzka, 415; Breslau – Grunwaldzki-Platz, 22.

In Deutschland: Berlin – Am Treptower Park, 14; Köln – Händelstraße, 25-29.

In Spanien: Madrid – C. Adolfo Bioy Casares, 5; U-Bahn-Station Valencia – Xàtiva, Parkplatz gegenüber dem Haupteingang der Station Estació del Nord.

In Italien: Mailand – Via Eugenio Curiel, 25.

In der Tschechischen Republik: Prag – Michelská, 1552/58.

In der Slowakei: Bratislava – Mlynské nivy, 5A.

In der Türkei: Istanbul – Londra Asfaltı E-5, Parkplatz am Flughafen-Einkaufszentrum.

Der stellvertretende Innenminister der Ukraine Leonid Timchenko bemerkte:

„Unsere internationalen Partner helfen auch Experten bei der Identifizierung von Leichen. Das ist die Internationale Kommission für vermisste Personen. Wir haben das ganze Jahr 2023 mit ihnen zusammengearbeitet und in diesem Zeitraum Proben von mehr als 400 ukrainischen Bürgern im Ausland gesammelt. Mit deren Hilfe.“ Zusammenarbeit, etwa neunzig Zufälle.“

Derzeit gibt es im einheitlichen Vermisstenregister etwa 17.000 ukrainische Staatsbürger.



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