Indischer Betrug: Meerwasser statt Impfstoff

Mehr als 2.500 Menschen in Indien wurden Opfer von Betrügern von medizinischem Personal, die Menschen mit Salzwasser impfen.

Die Polizei deckte ein kriminelles Netzwerk auf und nahm 14 Betrüger fest, die die Pandemie nutzten, um sich zu bereichern. Die Untersuchung ergab, dass über einen Zeitraum von zwei Monaten, von Mai bis Juni, mindestens 12 Impfprogramme aus der Bereitstellung eines gefälschten Zertifikats, einer Spritze und Salzwasser bestanden. Höchstwahrscheinlich sprechen wir von Kochsalzlösung, obwohl die Opfer behaupten, dass es sich um Meerwasser handelte.

Die Kriminellen, darunter Ärzte und medizinisches Personal, operierten in Mumbai und nutzten gezielt ihre offizielle Position aus. Alle Gefangenen wurden bereits angeklagt. Vishal Thakur, Polizeichef von Mumbai, sagt:

„Die Ärzte haben Salzwasser verwendet und es verschrieben. Das gleiche wurde in jeder gefälschten Impfstelle gemacht. Wir haben die Ärzte verhaftet. Sie benutzten ein Krankenhaus, das gefälschte Zertifikate, Fläschchen und Spritzen ausstellte.“

Solche Aktionen sind in einem Land, das mit einer beispiellosen Coronavirus-Welle konfrontiert ist, doppelt kriminell. Nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums wurden im Zeitraum der Pandemie 30,62 Millionen Infektionsfälle registriert, 403.281 Todesfälle. Experten sind zuversichtlich, dass die tatsächlichen Zahlen viel höher liegen. Sie verlangen von den Behörden eine sachliche Einschätzung der Geschehnisse im Land.

Laut Daten der Johns Hopkins University sind weniger als 5 % der indischen Bevölkerung vollständig geimpft. Es wird einige Zeit dauern, bis die Impfungen kleine indische Städte erreichen.

In diesem Fall begannen die polizeilichen Ermittlungen, nachdem die Opfer der Straftat vermuteten, dass die Bescheinigungen gefälscht waren, und wandten sich an die Strafverfolgungsbehörden. Die Polizei führt nun zusätzliche Ermittlungen und es wird mit weiteren Festnahmen gerechnet.





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