Wir werden gezählt: Die Volkszählung kommt

Unter dem Hauptmotto „Alle zählen“ („Όλοι Μετράμε“) führt Griechenland ein Jahrzehnt später erneut eine Volkszählung durch, die Ende des Monats beginnen wird. Aufgrund der Sonderzeit und des Coronavirus musste für die Umsetzung eine neue Technik gewählt werden.

So wird die diesjährige Volkszählung eine elektronische „Anwesenheitserklärung“ beinhalten. Während diejenigen, denen diese Methode nicht gelungen ist, wird der Spezialist einen Hausbesuch mit der alten traditionellen Haus-zu-Haus-Zählungsmethode machen.

Ein ELSTAT-Mitarbeiter, der an Ihre Tür klopft, muss sich ausweisen und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit einhalten.

Auf der elektronischen Plattform www.gov.gr kann ein Vertreter des Haushalts mithilfe von Codes mit Login über das TAXIS-System einen Fragebogen für sich und seine Familienmitglieder ausfüllen.

Die zweite Stufe dauert vom 27. November bis Mitte Dezember und richtet sich an Bürger, die aus irgendeinem Grund (z. B. aus Unkenntnis neuer Technologien) nicht elektronisch „einchecken“ können.

Normalerweise haben alle „Gezählten“ Angst, ob die von ELSTAT erhobenen Daten sicher sind, wohin sie übertragen werden und ob Fragen zu Religion oder politischen Überzeugungen in der Liste der obligatorischen Daten enthalten sind.

Herr Thanopoulos versichert: „Alle Daten, die von ELSTAT (Nationales Statistisches Amt) im Rahmen der Volkszählung erhoben werden, sind vertraulich. Die vom Statistischen Amt im Rahmen seiner Aufgaben und der von ihm verantworteten Prozesse erhobenen personenbezogenen Daten werden weder in der Europäischen Union noch in Länder außerhalb der EU noch an andere öffentliche Stellen oder private Unternehmen übermittelt andere internationale Organisation. Die bei der Volkszählung gewonnenen Daten dienen ausschließlich der Erstellung aggregierter Statistiken. Gleichzeitig werden von Servicemitarbeitern, die ins Haus kommen, keine vertraulichen personenbezogenen Daten abgefragt oder erfasst.“

Volkszählung

Auf diese Weise werden keine Informationen über sensible personenbezogene Daten erhoben (z. B. über religiöse, politische oder weltanschauliche Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, rassische oder ethnische Herkunft, Geschlecht oder sexuelle Orientierung, gesundheitliche Probleme).

Um statistische Informationen zu solchen Themen zu erhalten, gibt es speziell konzipierte und zielgerichtete Umfragen, die eine Reihe sozialer Parameter berücksichtigen, mehr nicht.





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