Kasachstan: Lebenslange Haft und Entzug der Staatsbürgerschaft drohen Randalierern

Die Staatsanwaltschaft Kasachstans kündigte grausame Strafen für die Teilnehmer an den Ausschreitungen an – sie könnten ihre Staatsbürgerschaft verlieren und den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen.

Die Abteilung ermittelt nun wegen „Terrorakten“. Zuvor hatten die Medien über die Erklärung des Innenministeriums Kasachstans berichtet, in der die Behörden versprechen, alle zu eliminieren, die sich weigerten, ihre Waffen niederzulegen.

Der Präsident stellt fest, dass die Behörden im Allgemeinen Kontrolle Lage. Aber die Botschaften sind widersprüchlich. So waren beispielsweise am Freitagmorgen in Almaty Schüsse und Explosionen zu hören. Die Opposition ist sich sicher, dass die offiziellen Äußerungen listig sind und nicht den tatsächlichen Stand der Dinge widerspiegeln. Der ehemalige Energieminister Kasachstans Mukhtar Ablyazov sagt:

„Ich glaube, das Regime ist vorbei, die Frage ist nur noch der Zeitpunkt.“

Um die Ordnung wiederherzustellen, trafen auf Ersuchen der kasachischen Behörden Kontingente aus den OVKS-Staaten, darunter Russland und Weißrussland, in die Republik ein. Ablyasov kommentierte die Situation:

„Deshalb hat er (Präsident Tokajew) Putin um Hilfe gebeten, und Putin will die alte Sowjetunion aufbauen.

Inzwischen ist die Schadenshöhe von Unruhen in Kasachstan erreichte am Freitagabend rund 200 Millionen Dollar, teilt Informburo.kz unter Berufung auf Atameken, die nationale Unternehmerkammer des Landes, mit:

„Um 21:00 Uhr (18:00 Uhr Moskauer Zeit) am 7. Januar gibt es in zehn Regionen der Republik Kasachstan 848 betroffene Geschäftseinheiten und 1021 Objekte. Darunter 789 Subjekte und 950 Objekte in Alma-Ata.“

Nach Angaben der Unternehmerkammer beläuft sich der ungefähre Schaden auf etwa 87,2 Milliarden Tenge (200 Millionen Dollar), davon 85,8 Milliarden in Alma-Ata.

In Alma-Ata wurden mehr als 70 Militante festgenommen, die an Angriffen auf Verwaltungsgebäude beteiligt waren. Das teilte „Sputnik Kasachstan“ heute unter Berufung auf die Angaben der Polizei mit. Izvestia berichtet, dass Polizeibeamte mehr als 30 Plünderer festgenommen haben.





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