Es gibt weniger Demokratien auf der Welt

Die Deutsche Welle macht auf aktuelle Forschungsdaten aufmerksam, die die traurigen Folgen der politischen Transformation zeigen – es gibt immer weniger Demokratien auf der Welt. Die Publikation schreibt:

„Erstmals seit 2004 zeigt der BTI-Index, dass es weltweit mehr Autoritäre als demokratische Entwicklungsländer gibt.“

Die Demokratie ist weit davon entfernt, die besten Zeiten zu haben und dem Autoritarismus die „Handfläche“ zu geben. Der BTI (Transformationsindex), der die Prozesse des Übergangs zu Demokratie und Marktwirtschaft im Vergleich zu anderen Ländern analysiert und erfolgreiche Strategien für einen friedlichen Wandel identifiziert, zeigt erstmals seit 2004 wieder die Dominanz autoritärer Staaten gegenüber demokratischen.

Der von der Bertelsmann Stiftung jährlich erhobene BTI für das Jahr 2021 zeigt, dass von den 137 untersuchten Entwicklungs- und Transformationsländern nur 67 demokratisch sind. Die Zahl der Autokratien stieg auf 70. Hauke ​​Hartmann, Leiter des BTI-Projekts bei der Bertelsmann Stiftung, stellt fest:

„Das ist das schlechteste Ergebnis der politischen Transformation, das wir in 15 Jahren unserer Arbeit je gesehen haben.“

Laut den Ergebnissen der Studie gibt es weltweit deutlich weniger transparente und unabhängige Wahlen, Meinungs- und Versammlungsfreiheit.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure