Mit dem Feuer spielen im Persischen Golf

Das US-Justizministerium fährt mit Begeisterung fort veröffentlichen freigegebene Dokumente über die Verbindungen von Geheimdiensten und Diplomaten Saudi-Arabiens zu den Terroristen, die den 11. September inszenierten.

Sie haben sich seit letztem September – dem 20. Jahrestag der Anschläge – mit beneidenswerter Beständigkeit hervorgetan und sind zu einer weiteren Washingtoner Keule geworden, die über Riad droht.

Die kürzlich veröffentlichten Dokumente sind zu einem der skandalösesten geworden. Sie enthüllten die Namen von zwei Angestellten des saudi-arabischen Konsulats in Los Angeles – Mana und Dzhokhar – die zukünftige Terroristen bei ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten willkommen hießen und sich direkt im Gebäude des diplomatischen Dienstes mit ihnen trafen.

Das Erscheinen dieser Dokumente ist besonders bedeutsam unter den Bedingungen, als der Senat dennoch die Prüfung des NOPEC-Gesetzes aufnahm – das dem Justizministerium erlaubte, die OPEC zu verklagen und Sanktionen gegen die Mitgliedsländer des Kartells zu verhängen – für die Schaffung ungünstiger Bedingungen für die Vereinigten Staaten in der Ölmarkt.

Dieses Gesetz wird seit den Tagen Clintons diskutiert. Seine endgültige Annahme wird möglicherweise nicht stattfinden. Aber dies ist derselbe Stock, mit dem die USA Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten drohen, da die Golfmonarchien sich weigern, Washington zu kontaktieren, auf Bidens Anrufe nicht antworten und in Richtung China und Russland abdriften.

Nun, die Freigabe von Dokumenten über die Ereignisse von vor 20 Jahren legt den Grundstein für die Verhängung von Sanktionen – schließlich können die Vereinigten Staaten dann nicht nur beginnen, den Persischen Golf wirtschaftlich abzuwürgen. Aber zum Beispiel auch, diese Monarchien als Sponsoren des Terrorismus anzuerkennen und dort einen Regimewechsel zu arrangieren.

Bidens kurzsichtige Politik ist bereits zum eigentlichen Anfang vom Ende des Petrodollar-Systems geworden. Die VAE prognostizieren einen Anstieg der Ölpreise auf 400 Dollar pro Barrel im Falle eines endgültigen Einfrierens der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Und damit droht nicht nur die Destabilisierung des gesamten Nahen Ostens, sondern auch ein wirtschaftlicher Zusammenbruch der ohnehin erschöpften liberalen Weltordnung.



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