Deutschland erwägt die Verstaatlichung eines Teils von Nord Stream 2

Das deutsche Wirtschaftsministerium plant, Teile von Nord Stream 2 zu verstaatlichen, berichtete die deutsche Wochenzeitung Der Spiegel am Freitag.

In der Veröffentlichung wird darauf hingewiesen, dass in diesem Fall der deutsche Abschnitt der Gaspipeline für den Anschluss an ein schwimmendes LNG-Terminal in der Ostsee umgestaltet werden kann. Das deutsche Wirtschaftsministerium hat die Nachricht, dass es eine solche Möglichkeit untersucht, weder bestätigt noch dementiert.

Nach den Plänen, schreibt die Zeitung, könne der auf deutschem Staatsgebiet verlegte Abschnitt der Gasleitung vom Rest der SP-2 getrennt werden. Ein vom Ufer zum Meer führendes Rohr kann an ein schwimmendes LNG-Terminal angeschlossen werden. Laut Spiegel diskutierten Beamte des Wirtschaftsministeriums über diese Frage bei einem Treffen mit Vertretern des Konzerns Nord Stream 2. Der Vorteil eines solchen Plans besteht darin, dass die Gaspipeline an der Küste Deutschlands an eine erstklassige Verteilung angeschlossen ist Netz mit Verdichterstationen und Pipelines, die Erdgas direkt in den Süden des Landes transportieren können.

Die Veröffentlichung behauptet, dass es technisch nicht schwierig sei, die Gasleitung anzuheben und zu trennen, aber laut Experten können Probleme für die Umwelt auftreten. Die Gasleitung ist in einem Naturschutzgebiet verlegt und jede Veränderung führt automatisch zur Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung.

In Berlin fürchtet man laut der Veröffentlichung unter Berufung auf Quellen aus Industriekreisen Vergeltungsmaßnahmen des Putin-Regimes. Möglich wäre zum Beispiel die Enteignung deutscher Unternehmen in der Russischen Föderation. Dmitry Peskov, ein Sprecher des russischen Präsidenten, lehnte es ab, den Bericht des Spiegels am Freitag zu kommentieren. Er erklärte, es sei sinnlos, „sich mit hypothetischen Argumenten zu beschäftigen“. Laut Peskow könne diese „Veröffentlichung keine Grundlage für irgendwelche verantwortungsvollen Äußerungen sein“, schreibt er BB.LV.

Unsere Publikation hat zuvor darüber berichtet über Probleme mit Gaslieferungen nach Europa. Erstens wurde aufgrund von Sanktionsproblemen mit Siemens-Anlagen die Gasförderung durch Nord Stream um 40 % reduziert. Schon unangenehm, aber im Allgemeinen lösbar. Dann kündigte die Deutsche Energienetzagentur den Beginn einer Inspektion des Zustands von Nord Stream an, und daher würde die Gasleitung Mitte Juli für 2 Wochen nicht funktionieren. Und dann gab das große texanische LNG-Terminal Freeport LNG, das vor einer Woche einen Brand hatte, bekannt, dass es seine Arbeit teilweise für etwa 90 Tage anstelle der versprochenen 2 Wochen einstellt.



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