Griechenland kündigt Ausschreibung für ultraschnelle Internetzugangsdienste an

Kyriakos Pierrakakis, Minister für elektronische Regierungsführung, hat am Dienstag die Eröffnung der Ausschreibung für die Bereitstellung von ultraschnellen Breitbanddiensten (UFBB) im Land bekannt gegeben.

Das Projekt ist mit einem Budget von 700 Millionen Euro, davon 300 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln, eines der größten Public-Private-Partnership (PPP)-Projekte in Europa.

Ziel des Projekts ist der Aufbau von 750.000 Highspeed-Internetverbindungen mit 100 Mbit/s, aufrüstbar auf 1 Gbit/s, gemäß den Richtlinien des EU-Plans „Connecting for a European Gigabit Society“.

Der digitale Transformationsplan des Ministeriums umfasst neben dem UFBB-Projekt und anderen vom EU Recovery Fund geförderten Projekten die Implementierung von 5G-Datenleitungen, die Entwicklung von Seekabeln sowie die interne Infrastruktur und Mikrosatelliten.

Das Projekt sieht vor, etwa 2.400.000 Einwohnern Breitbanddienste mit hoher Bandbreite bereitzustellen.

Das neue Projekt ist:

Überwindung der digitalen Kluft in den griechischen Regionen, Entwicklung einer Breitbandinfrastruktur der nächsten Generation auf der Grundlage der Breitbandziele der Europäischen Kommission für 2025, die im Rahmen der Politik „Konnektivität für eine europäische Gigabit-Gesellschaft“ festgelegt wurden; Schaffung eines förderlichen Umfelds für private Investitionen, das sich auf den Ausbau und die Durchdringung der Infrastruktur der nächsten Generation konzentriert, um in Regionen und Märkten, in denen wenig oder kein Interesse an der Entwicklung entsprechender Infrastrukturen und Dienste besteht, einen „sprunghaften Wandel“ bei der Breitbandverfügbarkeit zu erreichen.

Verbindungsdienste:

Mindestens 98 % der Erwerbsbevölkerung werden in Regionen, in denen UFBB-Infrastrukturen eingesetzt werden, mit zwei Kategorien von Breitbanddiensten versorgt, nämlich:

Klasse A: Verbindung mit einer Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s, erweiterbar auf 1 Gigabit Klasse B: eine Verbindung mit einer Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s.

Empfänger:

Bürgern (Einzelpersonen / Privatnutzer und gewerbliche Nutzer) wird der Zugang zu leistungsstarken Internetverbindungen verwehrt. Sozioökonomische Akteure und Orte in den Störzonen, an denen Highspeed-Internetdienste mit einer Geschwindigkeit von 1 Gbit/s benötigt werden.

Abdeckungsgebiete:

Die Gesamtzahl der angestrebten aktiven Leitungen beträgt etwa 812.155, einschließlich der Bereiche, die nicht durch private Investitionspläne von Telekommunikationsanbietern abgedeckt sind.

Während der Projektlaufzeit wird auf Technologieneutralität geachtet, Wettbewerbsverzerrungen auf dem Markt oder Aussetzung geplanter privater Investitionen vermieden und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Investitionen sichergestellt.

Der Geltungsbereich des Super Fast Broadband Project umfasst nicht die Regionen, die vom Super Fast Broadband (SFBB)-Projekt abgedeckt werden, und Regionen, die vom ländlichen Breitbandnetz abgedeckt werden.

Investitionsdurchführungsschema:

Das Projekt wird im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) durchgeführt.

Entwicklungs- und Konzessionsdauer:

Die Gesamtdauer des Projekts wird auf bis zu 20 Jahre geschätzt. Die ersten 3 Jahre entsprechen dem Ausbau der Netzinfrastruktur, die restlichen 17 Jahre werden für den Betrieb und die Erbringung von Dienstleistungen benötigt.

Finanzierung:

Das Projekt wird aus Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union und dem nationalen Partnerschaftsabkommen „ESPA“ für 2014-2020 kofinanziert.

Gesamtbudget der Aktion:

Das gesamte Projektbudget beträgt 870 Millionen Euro (inklusive Mehrwertsteuer).

Die Kofinanzierung der öffentlichen Ausgaben beträgt 300 Millionen Euro.

265 Mio. € aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Operationellen Programms Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmertum, Innovation 2014-2020; 35 Mio. € stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und dem Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums (EPLR) 2014-2020.

Performance

Das Projekt wird von der ICT Sector Executing Agency ESIF unter dem Ministerium für Digitalpolitik, Telekommunikation und Medien durchgeführt.

Angebot und Arbeitsorganisation:

Eigentümer des superschnellen Breitbandprojekts ist das Generalsekretariat für Telekommunikation und Post (GSTP) des Ministeriums für Digitalpolitik, Telekommunikation und Medien.





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