Das Justizministerium hat einen Gesetzentwurf zur Verschärfung der Strafen für schwere Verbrechen vorgelegt

Das griechische Justizministerium hat dem Parlament am Dienstag nach öffentlichen Konsultationen einen neuen Gesetzentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuches vorgelegt.

Die Bestimmungen des Gesetzentwurfs wurden erstmals am 24. September von Justizminister Konstantinos Tsiaras und dem stellvertretenden Justizminister Giorgos Kotsiras vorgelegt.

Sie sehen härtere Strafen für schwere Verbrechen wie Vergewaltigung oder sexuellen Missbrauch von Minderjährigen vor, für die eine lebenslange Freiheitsstrafe die einzig mögliche Strafe ist. Auch Brandstiftung, die zu einem Waldbrand geführt hat, bei dem mindestens eine Person ums Leben kommt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe geahndet.

Andere Verbrechen, für die eine lebenslange Freiheitsstrafe die einzig mögliche Strafe sein wird, sind Hochverrat, Mord, Gruppenvergewaltigung, tödliche Vergewaltigung und tödlicher Raub. Die geltenden Gesetze erlauben Freiheitsstrafen von 15 Jahren oder mehr.

Für schwere, nicht tödliche Straftaten wie schwere Körperverletzung, Behinderung oder Missbildung wird eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren eingeführt. Bei besonders schweren oder schweren Straftaten werden die Mindestvoraussetzungen für die Erlangung des Rechts auf Entlassung um ein Fünftel erhöht. Das bedeutet, dass Personen, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, erst nach Verbüßung von 18 Jahren Haft Bewährung beantragen können.

Der Gesetzentwurf sieht auch Maßnahmen vor, die darauf abzielen, den Schutz gefährdeter sozialer Gruppen und die Unterdrückung von Sexualstraftätern zu stärken, wie z zum Schutz der Menschenrechte, zu den Rechten der Opfer, der staatlichen Nachrichtenagentur AMNA.





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