Antivaxer „rekrutieren“ Obdachlose für die Impfung im Namen anderer

Ein 46-jähriger Penner wurde im Westen Athens festgenommen, weil er im Auftrag anderer den Covid-19-Impfstoff erhalten hatte. Er gab zu, bereits mehrere Impfdosen erhalten zu haben und für jede Impfung 25 Euro bezahlt zu bekommen.

Der Fremde war in Begleitung einer Frau, die mit ihm zur Impfung reiste. Sie wurden von einer dritten Person angeworben.

Der Fall ereignete sich am Donnerstagnachmittag im Krankenhaus für Infektionskrankheiten in Agia Varvara.

Zur Covid-19-Impfung erschien ein 46-jähriger Mann mit dem Ausweis eines 27-Jährigen und der Sozialversicherungsnummer einer anderen Person. Er gab zu, 25 Euro erhalten zu haben, um den Impfstoff im Namen dieser Person herzustellen. Darüber hinaus gab er zu, dass er in der Vergangenheit dasselbe getan und bereits mehrere Dosen des Impfstoffs erhalten hatte.

Laut Website lawandorder.gr, der eine beispiellose Geschichte enthüllte, erhielt ein Obdachloser 16 Dosen des Impfstoffs und seine Freundin – 12 Dosen.

Das Paar soll drogenabhängig sein und keinen festen Wohnsitz haben.

Sie kamen mit Ausweisen und Sozialversicherungsnummern der Personen ins Krankenhaus, in deren Auftrag sie den Impfstoff erhielten. Auf die Frage nach der Veränderung ihres Aussehens antworteten sie, dass sich „ihre Gesichtszüge aufgrund des chronischen Drogenkonsums verändert haben“.

Unter Berufung auf Polizeiquellen stellt die Website fest, dass das Paar sagte, es sei von einem in West-Attika ansässigen Dritten „rekrutiert“ worden. Diese Person musste ihnen Ausweise und AMKA-Nummern derjenigen mitteilen, die sich als „geimpft“ registrieren wollten, aber nie den Impfstoff erhalten hatten.

Dann wartete der „Vermittler“ im Krankenhaus auf sie, sie gaben ihren Personalausweis ab und bekamen 25 Euro.

Es ist nicht bekannt, wie lange dieser Betrug andauerte, aber ein Krankenhausmitarbeiter bemerkte die häufige Anwesenheit des Paares und meldete sich bei der Polizei.

Die Polizei nahm die Impfstelle am Donnerstagmittag unter strenge Beobachtung und verhörte den 46-Jährigen, als er zur Impfung erschien.

Der impfende Arzt wunderte sich, dass sich der Mann weder an seinen Namen noch an sonstige Angaben auf „seinem“ Personalausweis erinnerte. Der Arzt forderte ihn auf, die Maske abzunehmen und sah, dass das Gesicht vor ihm nichts mit dem Gesicht eines Mannes in den Zwanzigern zu tun hatte.

Auch ein Freund der 46-Jährigen kam mit dem Ausweis einer 26-jährigen Frau zum Impfen ins Krankenhaus.

Bis das Problem gelöst war, verschwand der Mittelsmann. Obdachloser Freund entging der Festnahme.

Ein 46-jähriger Mann wurde wegen Diebstahls von Dokumenten und Meineids festgenommen.

Es wird berichtet, dass ein 27-jähriger Mann, der als angeblich behauptete, sein Personalausweis sei gestohlen worden und wurde ebenfalls festgenommen.

Die Polizei ermittelt in dem Fall weiter.





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