Pandemie und psychische Gesundheit: 21 % der Griechen verlassen ihr Zuhause nicht, um Spaß zu haben oder Kontakte zu knüpfen

Die Pandemie und die psychische Gesundheit. Laut einer neuen landesweiten Umfrage verlassen 21 % der Griechen ihr Zuhause überhaupt nicht, um sich zu unterhalten oder Kontakte zu knüpfen. Psychische Gesundheit und Geselligkeit der Griechen sind laut einer neuen landesweiten Umfrage von Focus Bari und YouGov durch die Pandemie belastet.

Laut einer neuen landesweiten Studie von Focus Bari zwei Jahre nach der Pandemie sind sowohl die geistige/emotionale Gesundheit als auch das soziale Leben der Griechen erheblich beeinträchtigt. YouGov wurde vom 21. bis 31. Dezember 2021 an einer Stichprobe von 1.002 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren durchgeführt.

Die Umfrage ergab, dass 56 % ihren psychischen Zustand als „instabile Stimmung mit vielen Höhen und Tiefen“ („Stimmungswechsel im Laufe des Tages“), 32 % als guten psychischen Zustand („das ist ein Test, er wird bestehen“) angeben, 12 % sagen schlecht („Ich mache mir Sorgen, habe große Angst, wie das alles enden wird“).

Nur einer von zehn Griechen (10 %) hat eine bessere psychische Gesundheit als vor zwei Jahren, doppelt so viele (21 %) berichten von einer Verschlechterung, während der Rest (69 %) von einem ähnlichen Zustand berichtet.

Diejenigen, die sagen, dass ihre Gesundheit besser ist als vor zwei Jahren, hängen mit den neuen gesunden Gewohnheiten zusammen, die sie sich während der Pandemie angeeignet haben: bessere Ernährung (61 %), mehr Gesundheits- und Präventionsmaßnahmen (48 %), tägliche körperliche Bewegung wie z B. Gehen oder Laufen (38 %), gesunde Essgewohnheiten (33 %), mehr/besserer Schlaf (29 %) und weniger Stress durch Telearbeit (16 %).

Bei denjenigen, die angeben, dass ihr Gesundheitszustand schlechter ist als vor zwei Jahren, sind die Gründe sowohl psychischer als auch physischer Natur: Angst vor den Folgen der Pandemie (55 %), schlechte psychische Gesundheit (50 %), Depression/Einsamkeit (50 %), kürzliche Krankheit (30 %), Gewichtszunahme durch mehr Essen (29 %), Bewegungsmangel/Fitness (16 %), schlechter Schlaf (12 %).

58 % sagen, ihre Geselligkeit sei schlechter als in der Zeit vor dem Coronavirus, 35 % sagen, sie sei gleich und 7 % sagen, sie sei besser. Viele Menschen vermeiden es, ihre Wohnung zu verlassen, um sich bei Freunden/Verwandten zu vergnügen oder um sich in Restaurants/Cafés usw. zu vergnügen. Die Ausnahme bilden junge Menschen, die viel häufiger ausgehen, um sich zu vergnügen.

Einer von fünf, dh 21 %, gibt an, weder nach Hause noch in Unterhaltungseinrichtungen auszugehen; 43 % gehen unter Einhaltung der Maßnahmen selektiv in Häuser und Vergnügungsstätten; 29 % gehen nur zu Freunden/Verwandten, wo wenige Leute sind; 7 % sagen: „Ich gehe raus und gehe überall / zu allem, wie ich es vor der Pandemie getan habe.“

Im Alter von 18-24 Jahren erreicht dieser Prozentsatz 24%, das heißt, für jeden vierten jungen Menschen ist es … als gäbe es keine Pandemie. Die entsprechende Zahl beträgt 12 % für die 25- bis 34-Jährigen, 6 % für die 35- bis 44-Jährigen und nur 3 % für die über 45-Jährigen.

[AMNA]

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