100 Tage Krieg, 800 Millionen Dollar pro Tag

100 Tage sind seit dem Start vergangen Russische Invasion von Ukraine der Zermürbungskrieg ist in vollem Gange, aber Putins Geld wächst jeden Tag! Achthundert Millionen Dollar werden jeden Tag für den Krieg ausgegeben.

So viel, wenn nicht noch mehr, fließt täglich in die Kasse des „Tankstellenlandes“. Denn das ist Russland: „ein riesiger Supermarkt, der verkauft, was eine unersättliche Welt braucht: nicht nur Energie, sondern auch Weizen, Nickel, Aluminium und Palladium“, schrieb Bloomberg treffend.

Laut der Internationalen Energieagentur sind die Einnahmen des Kremls allein aus Ölexporten im Jahresvergleich um 50 % gestiegen. Im ersten Quartal des Jahres stiegen die Gewinne der russischen Ölgiganten auf den höchsten Stand seit zehn Jahren.

Gleichzeitig wird der Export von russischem Getreide in gleichem Umfang und zu Rekordpreisen fortgesetzt. Schließlich diskutiert niemand die Verhängung von Sanktionen gegen russischen Weizen, weil die Länder der Dritten Welt verhungern werden.

So ist es kein Zufall, dass sich Russlands Leistungsbilanzüberschuss in den ersten vier Monaten des Jahres auf fast 96 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht hat. Das ist der größte Überschuss seit 30 Jahren!

Putins „Supermarkt“ wird natürlich unter den Folgen des zweistufigen EU-Embargos für russisches Öl leiden, aber nicht so sehr, wie wir uns das vorstellen. Laut dem amerikanischen CNBC „findet russisches Öl zumindest vorerst noch Käufer, da es im Vergleich zu Brent mit einem großen Abschlag gehandelt wird“ – der russische Ural ist etwa 34 Dollar billiger als Nordseeöl. Laut KPLERnach Indien und China Schon jetzt wird mehr Öl geflogen als je zuvor.

Hunderte westliche Unternehmen haben Russland bereits verlassen, und die Wirtschaft ist laut westlichen Analysten mindestens bis 2024 in eine Rezession gestürzt. Aber Putin reibt sich die Hände, da die Rohstoffeinnahmen weiter steigen und Lieferkürzungen die Preise in die Höhe treiben.

Laut Bloomberg Economics trotz der eingeführten EU Embargo, Moskaus Öl- und Gaseinnahmen werden in diesem Jahr 285 Milliarden Dollar übersteigen. Das ist eine Steigerung von mindestens 20 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die EU-Länder versuchen natürlich, die indirekte Finanzierung von Putins Krieg mit Hilfe eines teilweisen Embargos gegen Russland zu stoppen, aber die Folgen scheinen die Europäer mehr zu treffen – Unternehmen und Haushalte.

Die Meinung des Autors spiegelt möglicherweise nicht die Meinung der Redaktion wider



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