15 EU-Länder unterstützten den Vorschlag Griechenlands, die Großhandelsgaspreise zu begrenzen

Energieminister der Länder europäische Uniondie derzeit in Brüssel zusammenkommen, werden eine Preisobergrenze für russisches Erdgas nicht unterstützen, sondern darauf bestehen, dass die Europäische Kommission andere Wege findet, um die Preise niedrig zu halten.

Laut diplomatischen Quellen, die von Bloomberg zitiert werden, unterstützen einige Minister eine allgemeine Beschränkung der Erdgasimporte, während die Idee gemeinsamer Märkte in EU. Einige unterstützen sogar die Besteuerung von „Überschussgewinnen“ von Energieunternehmen sowie die Bereitstellung von Liquidität für Unternehmen in Schwierigkeiten.

15 EU-Länder, inkl. Griechenland, lehnen Beschränkungen ab

Deutschland lehnt eine Preisobergrenze für russisches Erdgas ab und weist darauf hin, dass einige Länder von diesen Lieferungen abhängig bleiben. Österreich schließt sich dieser Sichtweise an.

„Diese Länder haben immer noch eine Abhängigkeit, die sie zwingt, dieses Erdgas zu nutzen“, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck laut Bloomberg einem Reporter in Brüssel. „Deshalb wäre es falsch zu sagen, dass Deutschland immer um Verständnis bittet, während andere Länder es nicht haben können“, erklärte er.

Auch Österreich, das russische Gaslieferungen benötige, obwohl seine Abhängigkeit abgenommen habe, unterstütze die Beschränkung ebenfalls nicht, sagte Energieministerin Leonora Gewesler.

Auch Deutschland lehne eine Deckelung der Erdgaspreise ab, da es der Ansicht sei, dass dies ein falsches Signal an den Markt senden würde, fügte Hambeck hinzu. Er sagte, er unterstütze eine Obergrenze, die den Grundbedarf an Energie decken würde, die Verbraucher würden jedoch mehr bezahlen, wenn ihr Verbrauch eine bestimmte Obergrenze überschreite.

Heute ist ein außerordentliches Treffen der EU-Energieminister, um den Vorschlag der Kommission zu erörtern, eine Obergrenze für die Erdgaspreise festzulegen oder die Strompreise von den Erdgaspreisen zu trennen. Im Wesentlichen wird das Szenario einer außergewöhnlichen und grundlegenden Veränderung des EU-Energiesystems diskutiert, ein Prozess, der voraussichtlich komplex und langwierig sein wird. Angesichts des Anstiegs der Erdgaspreise und der Sorgen auf dem alten Kontinent über verringerte Energieflüsse aus Russland bemühen sich die Beamten jedoch, eine Lösung zu finden.

Griechische Stellung
Die Einführung einer Obergrenze nur für russisches Gas wird von der griechischen Seite nicht als zufriedenstellend angesehen, die eine Obergrenze für TTF- und Stromerzeugungstechnologiepreise nach dem griechischen Modell festlegen möchte, bei dem die Erzeuger entschädigt werden.

Energiemarktteilnehmer weisen darauf hin, dass die Beschränkung russischer Gaslieferungen europäische Energieunternehmen dazu veranlassen wird, ihre Verträge mit Gazprom zu kündigen, was zu Rechtsstreitigkeiten mit ungewissem Ausgang und potenziell schwerwiegenden finanziellen Folgen führen wird.

Darüber hinaus müsste Griechenland unbedingt eine Beschränkung für russisches Gas erlassen, was zur Einstellung der Lieferung von russischem Erdgas an unser Land durch die derzeit in Betrieb befindliche Turkish Stream-Pipeline führen würde Modus.

Was die Obergrenze von 200 € betrifft, behaupten dieselben Quellen, dass Griechenland bereits eine Obergrenze von 112 € für Wasserkraft und 85 € für erneuerbare Energien hat. Die universelle Anwendung der Maßnahme der Kommission wird zu einer Verringerung der überschüssigen Gewinne der Erzeuger und damit zu einer Kürzung der Mittel zur Subventionierung der Stromrechnung führen.

Skrekas: Europa muss jetzt eine Entscheidung treffen
„Heute ist der Rat der europäischen Energieminister aufgefordert, Entscheidungen zu treffen, um Haushalte und Unternehmen angesichts einer beispiellosen Energiekrise in Europa zu unterstützen. Wir stehen an einem kritischen Scheideweg: Werden wir in der Lage sein, einen umfassenden und kohärenten Plan zur Unterstützung von Haushalten und Unternehmen umzusetzen, oder werden wir der Schikane und Erpressung autoritärer Führer erliegen. Europa muss jetzt eine Entscheidung treffen“, sagte Umwelt- und Energieminister Kostas Skrekas, der an einem außerordentlichen Treffen des Rates der Energieminister der Europäischen Union teilnahm.



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