Drogenknappheit nicht nur in Griechenland

Apotheker in Deutschland rufen zum Kampf gegen die Arzneimittelknappheit auf. Sie sind sich sicher, dass sich die Situation hinziehen kann.

Der Bundesverband der Deutschen Pharmazeutischen Verbände hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die unzumutbare Arzneimittelknappheit vorzugehen. Besonders akut wurde das Problem vor dem neuen Jahr. Branchenvertreter berichten von einer Reihe von Engpässen in der Lieferkette:

Wir haben gerade in den letzten drei bis vier Monaten große Schwierigkeiten mit der Versorgung mit Medikamenten. Es gibt nicht genug Antibiotika, Schmerzmittel, Antipyretika, Medikamente für den Magen. Ich denke, das wird noch lange so bleiben. Wenn wir eine Anfrage für ein Medikament senden, antworten Großhändler, dass der Hersteller es nicht auf Lager hat. Warum, erklärt der Hersteller aber nicht. Wir können nur vermuten, dass dies am Mangel an Rohstoffen liegt.

Um das Knappheitsproblem irgendwie zu bewältigen, fordert der Verband der pharmazeutischen Verbände eine Erhöhung der inländischen Arzneimittelproduktion und die Aufhebung der Preisbeschränkungen für einige Arzneimittel. In der Zwischenzeit … bauen Apotheken Beziehungen zu Ärzten auf, um Rezepte so schnell wie möglich zu aktualisieren und das fehlende Medikament durch ein Analogon zu ersetzen. Und Einwohnern Deutschlands wird geraten, künftig keine Medikamente mehr zu kaufen.

Wie wir bereits berichteten, die katastrophale Situation in Apotheken in Griechenland endlich gezwungen, das Schweigen des Gesundheitsministers des Landes zu brechen. Schließlich sind sowohl die einfachen Bürger als auch die griechischen Apotheker verzweifelt angesichts einer katastrophalen Arzneimittelknappheit. Oft hört ein Besucher einer Apotheke als Antwort auf den Wunsch, das zu bekommen, was er braucht: „Für eine einfache Zubereitung müssen Sie möglicherweise bis zu einem Monat warten.“

Gesundheitsminister Thanos Playris organisierte ein Treffen mit den zuständigen Behörden und entwickelte Packung mit zehn Maßnahmen dieses Problem bei einem Treffen am 2. Januar mit Vertretern von ΕΟΦ, ΙΦΕΤ, ΠΕΦ, ΣΦΕΕ, ΠΦΣ und einem Vertreter der Panhellenischen Vereinigung der Apotheker zu lösen.



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