30.01.2023

Athen Nachrichten

Nachrichten in deutscher Sprache aus Griechenland

Deutscher Chemieangriff vereitelt (Video)

Im Ruhrgebiet hat die deutsche Polizei einen 32-jährigen iranischen Staatsbürger und seinen Bruder festgenommen, die verdächtigt werden, einen islamistischen Terroranschlag unter Verwendung der Chemikalien Rizin und Zyanid vorzubereiten.

In der Nacht zum Sonntag, dem 8. November, führte eine Spezialeinheit der Polizei zur Terrorismusbekämpfung eine Festnahme durch. Spezialkräfte der Polizei haben um Mitternacht die Wohnung eines Iraners in der Stadt Castrop-Rauxel gestürmt. Der Verdächtige und vermutlich sein Bruder wurden nur in Unterwäsche nach draußen gebracht und in einen Polizeiwagen gebracht. Die Festgenommenen leisteten keinen Widerstand. informiert DW Die Staatsanwaltschaft sagte:

„Der Beschuldigte steht im Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.“

Dem Inhaftierten wird vorgeworfen, sich den chemischen Kampfstoff Ricin und das hochgiftige Cyanid angeeignet zu haben. Wie weit der Verdächtige bei der Vorbereitung des Anschlags fortgeschritten ist und welche möglichen Ziele der Terroranschlag verfolgt, machen die Ermittlungsbehörden nicht. Das iranische Bundeskriminalamt (BKA) behielt den Iraner laut Bild mehrere Tage im Auge. Informationen über die Vorbereitung des Anschlags seien den deutschen Sicherheitskräften von einem „befreundeten Geheimdienst“ zugegangen.

Später berichtete die Agentur AFP unter Berufung auf Staatsanwalt Holger Heming, dass bei einer Durchsuchung des mutmaßlichen Wohnorts keine Hinweise auf das Vorhandensein gefährlicher Chemikalien gefunden worden seien. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen beide Männer beantragt, berichtete dpa.

Ein Terroranschlag mit Ricin kann zu einer großen Zahl von Opfern führen. Vor vier Jahren nahm die Polizei einen Tunesier und seine deutsche Frau in Köln fest, die in ihrer Wohnung selbst Rizin hergestellt hatten, und führte eine Testexplosion durch. Das Ehepaar wurde zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Experten fanden heraus, dass das von ihnen produzierte Ricin 13.500 Menschen getötet haben könnte.



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