Mann verschluckte sich an Essen und fordert nun 300.000 Euro Entschädigung vom Krankenhaus

Eine Klage gegen die Ärzte des Krankenhauses von Rhodos wurde von einem Briten eingereicht, der in Griechenland Urlaub machte und mit dem ein sehr unangenehmer Vorfall passierte.

Am 14. April 2022, gestern, vertagte das aus drei Mitgliedern bestehende Verwaltungsgericht erster Instanz von Rhodos die von einem britischen Staatsbürger gegen das Rhodos-Krankenhaus eingereichte Klage. In seiner Klage fordert er eine Geldentschädigung in Höhe von 300.000 Euro für den ihm von Ärzten zugefügten Schaden.

Verlauf der Ereignisse

Ein 55-jähriger Ausländer entschied sich 2015, seine Sommerferien mit seiner Frau und zwei Töchtern in Griechenland zu verbringen. Die Familie kam am 27. Juni 2015 mit dem Flugzeug auf Rhodos an, wo sie bis zum 4. Juli bleiben wollte.

Doch leider waren ihre Urlaubstage voller unangenehmer Überraschungen.

Am 29. Juni 2015 verschluckte sich der Brite in einem Restaurant auf Rhodos während einer Mahlzeit. Ein Stück Schweinefleisch steckte ihm im Hals. Von diesem Moment an begann der Mann, sich unwohl zu fühlen. Vergeblich versuchte er, das Problem zu bewältigen, indem er versuchte, Wasser zu trinken. Der Brite hatte keine Atemprobleme, aber jedes Mal, wenn er versuchte, etwas zu trinken oder zu essen, konnte er nicht schlucken. Weder Wasser noch Nahrung konnten die „Barriere“ überwinden, die durch das in der Speiseröhre eingeklemmte Fleischstück geschaffen zu sein schien.

Als der Ausländer erkannte, dass das Problem nicht von alleine verschwinden würde, ging er am nächsten Morgen in das Allgemeine Krankenhaus von Rhodos „Andreas G. Papandreou“, um sich den notwendigen Untersuchungen zu unterziehen und eine angemessene Behandlung zu erhalten. Nach langem Warten wurde er zunächst von einem HNO-Arzt untersucht, der den Mann dann an einen Gastroenterologen überwies.

Nachdem der Arzt über die Symptome informiert worden war, wurde dem Patienten gesagt, dass er sich einer Endoskopie unterziehen müsse, um festzustellen, was genau das Problem verursacht. Der Brite wiederum stimmte dem Vorgehen zu.

Als er den Endoskopieraum betrat, gab der Arzt seiner Frau einen Zettel und bat sie, ihn zu unterschreiben. Da sie den Inhalt des Dokuments auf Griechisch nicht verstehen konnte, teilte ihr der Gastroenterologe mit, dass es sich um eine Einverständniserklärung für eine Endoskopie handele und sie das Dokument „rein formal“ unterschreiben solle.

Also unterschrieb die Frau das Papier und wartete in der Nähe des Büros, in dem das Verfahren durchgeführt wurde, auf ihren Mann.

Nach Angaben des Briten habe das Einführen des Endoskops bei ihm zum Erbrechen geführt, woraufhin ihm ein anderer Arzt, ein Anästhesist, eine Vollnarkose gegeben habe.

Nach dem Eingriff kam ein Arzt zu seiner Frau und sagte ihr, dass sie einen „Fremdkörper“ gefunden hätten und beim Versuch, ihn zu entfernen, versehentlich die Speiseröhre beschädigt (gerissen) worden sei.

Sein Schock, wie der Brite seinen Zustand beschreibt, war riesig, doch wie sich herausstellte, hatte Golgatha gerade erst begonnen. Die Computertomographie bestätigte den Riss der Speiseröhre und das Vorhandensein von Luft im Mediastinum.

Der Zustand des Patienten wurde äußerst kritisch: Eine Sepsis konnte beginnen, und PAGNI hatte kein Bett auf der Intensivstation.

Laut dimokratiki.gr wurde dem Briten überraschend um 21:30 Uhr mitgeteilt, dass selbst die Krankenhäuser auf Kreta einen so schwierigen Fall nicht endgültig bewältigen könnten und er weiterhin in Athen behandelt werden solle.

Der Patient wurde im Athener Allgemeinen Krankenhaus „Korgialenio – Benakeio EES“ stationär aufgenommen und am 1. Juli 2015 wurden eine dringende rechtsseitige Thorakotomie und Ösophagusnähte durchgeführt.

Die Operation dauerte viele Stunden und endete erfolgreich, woraufhin der operierende Arzt den Mitarbeitern der Versicherung mitteilte, dass der Zustand des Patienten so ernst sei, dass er sich kaum „aus den Fängen des Todes befreien“ könne.

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