Die Rettungsaktion im Verschwindegebiet für Kreuzfahrtschiffe im Norden Japans wird fortgesetzt

Das Kreuzfahrtschiff KAZU 1, das sich im Ochotskischen Meer vor der Küste der Insel Hokkaido im Norden Japans befand, sendete ein Flutsignal, und dann ging die Kommunikation mit ihm verloren.

An Bord befanden sich 26 Personen, darunter nach Angaben des Amtes für Seesicherheit zwei Kinder, der Kapitän und sein Assistent.

Retter fanden im Bereich des Verschwindens des Schiffes zunächst vier, später drei weitere Menschen. Alle von ihnen sind bewusstlos, berichtet der Fernsehsender NHK. Die Suche, an der Hubschrauber, Patrouillenboote und Angehörige der japanischen Selbstverteidigungskräfte beteiligt sind, wird fortgesetzt. Zuvor war bekannt geworden, dass drei Passagiere des Schiffes vom Bord eines Polizeiflugzeugs in der Nähe der Shiretoko-Halbinsel im Wasser gefunden wurden, eine weitere Person landete in einem felsigen Gebiet an der Küste.

Laut der Zeitung Hokkaido gehen lokale Fischer von einem Unfall aus: Aufgrund hoher Wellen prallte der Schiffsrumpf gegen einen Felsen.

Das Schiff „KAZU 1“, heißt es in der Veröffentlichung „Nachricht“, das am Samstagmorgen vom Hafen von Utoro auf der nördlichen Insel Hokkaido aus in Richtung des Dorfes Shari ablegt, das für seine malerischen Wasserfälle berühmt ist. Gegen 13.15 Uhr ging ein Notruf ein. Zwei Hubschrauber und Patrouillenboote wurden an den Ort geschickt, an dem sich das Schiff angeblich befand, schreibt RIA-Nachrichten.

Aufgrund des Vorfalls brach der japanische Premierminister Fumio Kishida seine Reise in die Präfektur Kumamoto ab und kehrte zur Koordinierung nach Tokio zurück. Der japanische Minister für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus, Yuichiro Hato, begab sich vor Ort.

Ein offizieller Vertreter des Japan Metrological Service warnte, dass die Wassertemperatur im Suchgebiet nicht mehr als fünf Grad betrage. Die Suchaktion geht weiter.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure