Botschafter der Russischen Föderation in die Außenministerien von Schweden und Dänemark einbestellt

Im Zusammenhang mit der Verletzung der Luftgrenzen Schwedens und Dänemarks durch ein russisches Flugzeug wurden die Botschafter der Russischen Föderation in die Außenministerien dieser Länder einbestellt.

Entsprechend Deutsche Welleunter Bezugnahme auf die Erklärungen der obersten Führung dieser Staaten am Sonntag, dem 1. Mai, betrat das russische Aufklärungsflugzeug AN-30 zuerst den Luftraum von Dänemark und dann von Schweden.

Laut dem Beamten InformationAm Freitagabend ist ein russisches Flugzeug in den dänischen Luftraum östlich der Ostseeinsel Bornholm eingedrungen und dann in den schwedischen Luftraum eingedrungen. In Bezug auf die „neue Verletzung der dänischen Luftgrenzen durch Russland“ twitterte der dänische Außenminister Jeppe Kofod am Sonntag:

„Der russische Botschafter wurde morgen ins Außenministerium einbestellt. Das ist völlig inakzeptabel und in der aktuellen Situation besonders besorgniserregend.“

Kofod bezog sich auf Russlands Invasion in der Ukraine und Moskaus wachsende Spannungen mit der NATO, der Dänemark angehört. Henrik Mortensen, Sprecher des dänischen Verteidigungskommandos, kommentierte den Vorfall ebenfalls in einem Interview mit AFP und stellte fest, dass solche Vorfälle selten seien:

„Es war ein Aufklärungsflugzeug, das sich für sehr kurze Zeit in unserem Luftraum befand. Zwei dänische F-16 griffen sofort ein.“

Das schwedische Außenministerium gab den Anruf des russischen Botschafters in Stockholm bekannt:

„Für solche Fälle gibt es etablierte Verfahren. Wir sprechen insbesondere davon, einen Vertreter des betroffenen Landes ins Außenministerium zu laden.“

Russland ist gegen den Beitritt Schwedens zur NATO, aber auf eine Frage von Dagens Nyheter stellte der Verteidigungsminister fest, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die Verletzung mit den laufenden Diskussionen über den Beitritt seines Landes zur NATO zusammenhängt.

In Schweden wird darüber debattiert, den Nichtblockstatus aufzugeben und der Nordatlantischen Allianz beizutreten. Russland ist bereits klar Klar machendass sowohl Schweden als auch Finnland, die einen NATO-Beitritt planen, über die Auswirkungen eines solchen Schrittes auf die bilateralen Beziehungen und die gesamte Sicherheitsarchitektur Europas nachdenken sollten.



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