Deutscher Extremist auf Kos festgenommen

Auf der Insel Kos ist am frühen Freitagmorgen ein deutscher Staatsbürger festgenommen worden. Gegen einen 30-jährigen Mann wurde wegen Beteiligung an einer rechtsextremen Organisation ein internationaler Haftbefehl erlassen.

Die deutsche Polizei ging nach Griechenland, um ihn zu verhaften, und die Operation wurde in Zusammenarbeit mit griechischen Beamten durchgeführt. Der Mann ist Medienberichten zufolge Mitglied einer rechtsextremen Organisation in Deutschland, ihm werden außerdem Drogen- und Waffenhandel sowie Geldwäsche vorgeworfen.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern begann, als Informationen eingingen, dass sich eine bestimmte Person vorübergehend in einem Hotel auf der Insel Kos aufhielt. Nach Angaben griechischer Medien wurde zeitgleich in einem Berliner Vorort ein Einsatz durchgeführt, bei dem die Behörden mehrere Personen festnahmen. Die vier Inhaftierten sollen Mitglieder derselben Organisation sein. Ein 30-jähriger Mann leistete Widerstand bei der Festnahme auf Kos und wird ebenfalls wegen dieses Verbrechens angeklagt. Die Justizbehörden Griechenlands und Deutschlands müssen über die Auslieferung des Mannes entscheiden.
Zur Identität der Festgenommenen und zu welchen Organisationen sie außer als „Rechtsextremisten“ gehörten, machten die Behörden noch keine Angaben.



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