Chinesisches Ortungsgerät in britischem Regierungsfahrzeug gefunden

Britische Geheimdienstoffiziere entdeckten während einer Routineinspektion der Flotte diplomatischer und staatlicher Stellen ein in China hergestelltes Ortungsgerät, das Standortinformationen übermittelt.

Verlag inews.co.uk gesprochen mit einem amtierenden britischen Geheimdienstoffizier unter der Bedingung der Anonymität. Die Autos seien von den Sicherheitsdiensten „chirurgisch bis zur letzten Schraube zerlegt“ worden, wobei „ziemlich beunruhigende Dinge“ gefunden worden seien.

In einem der Fahrzeuge war mindestens eine SIM-Karte heimlich verbaut. Solche Karten sind in der Lage, die Bewegung von Fahrzeugen zu verfolgen und Daten an Regierungslieferanten in China zurückzusenden. Gleichzeitig konnte die entdeckte SIM-Karte natürlich ohne Wissen der Passagiere über Monate und sogar Jahre genutzt werden.

SMI-Karten sind in elektronische Steuergeräte eingebettet, die für den reibungslosen Betrieb des Motors verantwortlich sind. Meist werden solche Karten in China hergestellt und in Form versiegelter Blöcke an Autohersteller geliefert. Bezeichnenderweise wissen Hersteller aufgrund von Garantie- und Handelsvereinbarungen möglicherweise nicht, dass sie ein Spionagegerät in ein Auto einbauen.

Laut anonymen Quellen der Veröffentlichung von Geheimdienststrukturen weist das entdeckte Gerät auf einen breiteren Ansatz Chinas hin, westlichen Beamten und Diplomaten zuzuhören. Die chinesische Botschaft in Großbritannien wies die Vorwürfe der Überwachung britischer Beamter jedoch entschieden als „haltlos“ zurück:

„Wir lehnen jede politische Manipulation der normalen Wirtschafts- und Handelskooperation oder jede Verleumdung chinesischer Unternehmen entschieden ab.“

Downing Street lehnte eine Stellungnahme ab. In den vergangenen Jahren haben sich westliche Länder aktiv gegen Chinas Versuche gewehrt, die Kommunikation auszuspionieren, insbesondere 5G, wo chinesische Technologien aktiv eingesetzt werden. Im November letzten Jahres sagte der britische Premierminister Rishi Sunak, dass die „goldene Ära“ in den Beziehungen zwischen Großbritannien und China vorbei sei und London einen neuen Ansatz gegenüber der chinesischen Regierung brauche.



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