Japan: „Anti-Sex-Maßnahmen“ bei Olympia

Während einer Pandemie steht das Thema Sicherheit im Olympischen Dorf an erster Stelle, und die Behörden tun alles, um die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu demonstrieren. Manchmal stellt sich heraus, dass es nicht ganz angemessen ist.

Bei allen Spielen wird Sex im Olympischen Dorf unweigerlich zum Gesprächsthema. Einige fragen sich jedoch, wie Athleten, die es geschafft haben, zu den Olympischen Spielen zu gelangen, von solchen „Kleinigkeiten“ abgelenkt werden können. Jeder hat jedoch seine eigene Einstellung zu einem solchen Zeitvertreib.

Im Bemühen um Sicherheit und soziale Distanz haben sich die Organisatoren des Olympischen Dorfes selbst übertroffen. Sportler ruhen auf Pappbetten, die bei Überschreitung des Maximalgewichts einfach kaputt gehen. Das heißt, es ist unwahrscheinlich, dass wir beide in einem solchen Bett Platz finden. Es stimmt, einige Paare können sich durchaus für einen Komfortboden entscheiden, an den die Spezialisten, die aus Sicherheitsgründen berufen wurden, einfach nicht gedacht haben.

Kondome werden nach bewährter Tradition weiterhin an die teilnehmenden Sportler verteilt. Sie werden jedoch ermutigt, Verhütungsmittel mit nach Hause zu nehmen, als originelle Souvenirs und „zur Sensibilisierung“. Der Sportblog Deadspin (USA) hat sich bereits zu den beispiellosen Schritten der Regierung zur Gewährleistung der Sicherheit geäußert: In ihrer Dummheit haben „Anti-Sex-Maßnahmen“ bei den Olympischen Spielen in Tokio offiziell das Niveau von Goldmedaillen übertroffen.

Aber seien wir nicht zu hart: Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio standen vor einer großen Herausforderung. Sie versuchen mit allen Mitteln die Illusion ihrer Sicherheit zu wecken und alle davon zu überzeugen, dass sie soziale Distanz einhalten und die Verbreitung des Coronavirus einfach unmöglich ist. Und bitte keinen Sex, um „unnötige Körperkontakte zu vermeiden“.

Pappbetten scheinen jedoch nicht viel zu helfen. In dem Hotel, in dem das brasilianische Judoteam lebt, wurde beispielsweise ein Ausbruch des Coronavirus registriert – 8 Mitarbeiter wurden positiv auf COVID-19 getestet. Am vergangenen Donnerstag gab das Organisationskomitee der Spiele einen positiven Test für einen der angereisten Athleten bekannt (Land und Sport werden nicht angegeben), er muss eine 14-tägige Quarantäne durchlaufen. Der erste Fall eines positiven Tests wurde bei Sportlern registriert. Am Freitagmorgen verlor die australische Nationalmannschaft zwei Sportler – einen Basketballer und einen Tennisspieler. Das britische Tennisteam hat die olympische Haupthoffnung verloren: Dan Evans zog sich nach einem positiven Test aus dem Wettbewerb zurück. Und die Probleme scheinen gerade erst zu beginnen…





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