Brände: 360.000 Hektar wurden zu Asche vernichtet

Das Gebiet Griechenlands, das bis gestern Nachmittag in Nord-Evia und Attika brannte, wird durch das Institut für Geologie und Geoökologie der Universität Athen vertreten. Die Kartierung und die operative Überwachung werden durch das Programm Katastrophen- und Krisenmanagementstrategien koordiniert.

Die Fakultät für Geologie und Geoökologie der Universität Athen führt bereits detaillierte Aufzeichnungen über Brandstellen, um schnellstmöglich die notwendigen Maßnahmen ergreifen zu können. Nach Angaben vom 09.08. wurden während der Dauer der Brände im ganzen Land insgesamt 360.000 Hektar verbrannt.

Großbrände zerstörten insbesondere 30 Tausend Hektar in Attika, 21 Tausend Hektar in Nord-Evia, 40,5 Tausend Hektar im antiken Olympia, 17 Tausend Hektar in Aegialia, 18,5 Tausend Hektar in Diavolitsa (Messinia) und etwa 400 Hektar in der östlichen Mani. Auch auf Rhodos wurden 4,5 Tausend Hektar Land verbrannt.

„Die Daten ändern sich ständig, weil das Feuerelement noch nicht besiegt ist“, sagt Niki Evelpidou, Professor am Institut für Geologie der Universität Athen, der in Zusammenarbeit mit Maria Tsuksanioti entsprechende Forschungen betreibt.

Die Daten werden zunächst mit digitalen Kartierungstechniken erfasst, dann wird jedoch eine Bodenvermessung durchgeführt, um die höchstmögliche Genauigkeit zu gewährleisten. Wie Frau Evelpidou feststellte, wird die Arbeit von einer Gruppe von Forschern durchgeführt, die jedoch von freiwilligen Studenten unterstützt wird.

„Wir wissen aus Erfahrung, dass die Katastrophe leider nicht mit dem Löschen des Feuers endet. Es folgen Überschwemmungen, Murgänge, Erdrutsche, die bei starken Regenfällen, was in den letzten Jahren sehr häufig vorkommt, katastrophale Folgen haben können“, erklärt Frau Evelpidou.

Das Forschungsteam der Abteilung für Geologie und Geoökologie der EKPA sammelt neben der Registrierung von verbrannten Gebieten viele andere Daten über das Gebiet, um ein vollständiges Profil zu erstellen: geologische Merkmale, Bodenmorphologie, hydrographisches Netz (wo Oberflächenabfluss vorhanden ist). Anschließend analysiert es sie in Verbindung mit der Hochwasserhistorie in jedem Gebiet sowie mit meteorologischen Daten.

„Die verbrannte Fläche ist riesig. Unser Ziel ist es herauszufinden, welche Gebiete am stärksten von Hochwasser oder Erdrutschen gefährdet sind, damit wir uns auf die Projekte konzentrieren können, die in diesen Gebieten zuerst durchgeführt werden müssen“, ergänzt die Wissenschaftlerin.

Der Experte betont, dass jeder Fall völlig separat und unterschiedlich ist und daher eine detaillierte Datenerfassung erfordert.

Gestern veröffentlichte das Infrastrukturministerium die Ergebnisse der ersten 246 Inspektionen von Gebäuden in Attika, die von einem Brand betroffen waren. Bisher wurden 48 Häuser, 6 Hauswirtschaftsräume und 7 Lagerhallen als gefährlich eingestuft.





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